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 PfWB be-sabeln (Bd. 1, Sp. 717)   PfWB be-seibeln (Bd. 1, Sp. 724)   LothWB be-sabbelen (Bd. 1, Sp. 37b) 
  be-sabeln schw.: sich b.
1. = sich betrinken (vgl. PfWB beseibeln), besawele [KU-Schmittw/O Kaulb IB-Ballw Weckling ZW-Gr'steinhs L'wied RO-Obd Semb KL-Kindsb Ottbg Stelzbg PS-H'einöd NW-Haardt Speybn LA-Venn Schandein Ged. 247 Wilde 263]. —
2. 'sich beschmutzen', bes. von kleinen Kindern [KU-Schmittw/O Kaulb RO-Obd KL-Ottbg Kühn Hamet 98]. — In Bed. 1 geht das Grundw. wohl auf frz. sabler (un verre de vin) '(ein Glas Wein) hinunterstürzen' zurück; vgl. RhWB Rhein. VII 660. Bed. 2 ist wegen der Lautähnlichkeit von beseibeln 1 übernommen. — Saarbr. 24; LothWB Lothr. 37 besabbelen; ElsWB Els. II 317 besabelt.

 

   be-seibeln schw.:
1.
a. gegenst. sich b. 'sich mit Unrat beschmutzen', besäwele (bəswələ) [KU-Kaulb RO-Als Mannw SOPf (Heegers Nachlaß)]. —
b. übertr. einen b. 'betrügen', vgl. PfWB bescheißen, besäwele [ KL-Morb]. —
2. sich b. = PfWB betrinken. Er hot sich besäwelt [ KB-Bennhs LA-Venn]. a. 1792: besäbelt 'berauscht' [Klein Prov. 45]. — In Bed. 1 liegt jidd. sewel 'Mist, Kot' zugrunde, vgl. Wolf Nr. 5299, Althaus 120 besefeln; Bed. 2 beruht auf Übernahme von besabeln 1. — RhWB Rhein. VIII 30 beseibeln; Nass. 71 besäbeln, besebeln; Hess.-Nass. III 4 säbeln2.

 

  be-sabbelen D. Si. (besawle Ri.) besudeln. Meist refl. sich b. sich beim Essen verunreinigen. — lux. 26 ebenso. Schwalb 9 besabeln.