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 PfWB Perme (Bd. 1, Sp. 711)   PfWB Wirk-bank (Bd. 6, Sp. 1402) 
   Perme, Bermef., Permen m.:
1. 'der für Fußgänger bestimmte Seitenteil der Landstraße', Perm (pärm, pärəm) [fast allg. NPf östl. der Linie RO-Feilbg—Gehrw—KL-H'spey, VPf bis zur Linie PS-Weidth—LA-Herxh—SP-W'see (die genannten Orte haben P.)]; selten vorkommende Formen: Berm (bärm) [ LU-Muttstdt Altr LA-Venn], Perme (pärme) [ BZ-Albw], Parm (parm) [ NW-Gönnh GH-Vollmw], Barm (barm) [ LA-Roschb Böching], Pirm (pirm) [ LA-Wollmh], Bern (bärn) [ NW-Speybn], Berb (bärb) [ BZ-Apphf]; vgl. K. 34. Doo hot uns newe uff de Perme deß Glickere mihlig Spaß gemacht [Kühn Schnitze II 34]. Syn.: PfWB Bankett, PfWB Pavei, PfWB Pfad, PfWB Fußperme, -pfad, -bahn, -bank, -bankett, -weg, Nebengässel, PfWB Trottoir, PfWB Wegel. —
2. 'Abhang, Böschung, bes. an einer Straße', die Perm [ KU-Wolfst PS-Schmalbg KB-Kriegsf NW-Lambr Elmst Lindbg Esth BZ-V'weidth]; dafür meist PfWB Rain, PfWB Rech. Zs.: Chaussee-, PfWB Straßenperme. An den Bermen der Chaussee gearbeitet [KL-Gerhardsbn (Tagebuch des Adam Müller, 29. 11. 1859)]. — Das Wort war in beiden Bedeutungen vielerorts schon 1938 nur noch den Alten geläufig; den Pennsylvania-, Donau-, Galizien- und wohl auch den Buchenland- und Rußlandpfälzern ist es unbekannt. — F.: Genus zumeist f. Ausnahmen: der Perm in KL-Schneckhs Hoheck KB-Kerzh Kirchhbol FR-N'lein LA-Siebdg Nußd BZ-Queichhmb, sonst der Perme. Aus frz. berme 'Wallabsatz'. Wechsel von p und b im Anlaut sind auch sonst zu verzeichnen, vgl. z. B. Papst, Pavei, Pazem.

 

   Wirk-bank f.: = PfWB Wirkdielen, auch in Tischform, Werkbank (węrgbaŋg) [ KU-Adb Einöll Frankb Kaulb LA-Queichh]. a. 1571: Im Backhauß ... Item 1 wirkbank [ZweibrKellR]. a. 1702: auf der würckbanck das überblibene würckmehl [PfWeist. 365 (KB-Eisbg)]. RhWB Rhein. IX 574. —