Bellen-baum m.: 'Pappel (Populus nigra u. alba)', vgl. PfWB Belle; Bellebaam, -boom, -bääm [verbr., vorn. nördl. VPf u. südl. WPf, zur Lautform des Grundwortes s. PfWB Baum], Bellebaam [ KL-Fischb FR-Beindh Flomh]; bei den Galizienpfälzern allg. für 'Pappel' gebräuchlich, Lautform zumeist Belleboom, selten -baam. — Volksbr.: Einer Verstorbenen von schlechtem Ruf soll man einen Bellenbaum auf das Grab pflanzen [Umg. Land]. VR.: Dort unne, dort owe, wu der Belleboom steht, wu er in's Huwers Hof neisieht: dort laaft die Marie mit schnellem Mut und steckt ehrem Ludwig e Strauß an de Hut [ Gal-Obl]. — RhWB Rhein. I 609; Saarbr. 23; LothWB Lothr. 34; ElsWB Els. II 43; Bad. I 144. | | PfWB ElsWB Wegerich wēəriχ, w(:)jəriχ nach dem Nhd. verbr. [wai-, węiəriχ Meis-Heckenb; wairiχ Wend-Dörrenb Merzw; węijəriχ Saarbr-Sulzb; wirəriχ Siegld-Allenb; wdəriχ (? Weiderich) Simm-Argenth] Sg. t. m.: wie nhd.; bräre u. spitze W. Rhfrk, Allg. |
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