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 PfWB be-legen (Bd. 1, Sp. 686)   PfWB be-springen (Bd. 1, Sp. 732) 
   be-legen schw.:
1. etwas b., nach dem Schd.
a. einen Weg, den Hof mit Platten b., belee, beleeche (s. F.) [verbr.]; dafür auch (mit Platten) zulegen; vgl. auch PfWB plätteln. —
b. Brot mit Wurst, Fleisch u. dgl. b.; beleechdes Breedl [ PS-Erfw.]; dafür gew. Wurstbrot u. dgl. —
c. einen Platz b.; dafür häufiger PfWB reservieren, PfWB aushalten. —
d. Die Zung is beleet [Kaislt, allg.]; belechde Mandele [ RO-Lohnsf, allg.].
2. ein Muttertier b. lassen 'decken lassen', allg. vom Pferd, vielerorts auch vom Hund, in FR-Bockh auch von der Katze. Die Auslandspfälzer wenden das Wort nur auf das Pferd an. Syn. s. PfWB begatten. — F.: WPf u. NPf allg. lē(ə), oft lējə. Der westl. Teil der mittl. VPf und die südl. VPf sprechen fast allg. leχə; in und um Neustadt sowie am Rhein von LU-Altr bis Germh ist nach Bertram 117 — χ in — — gewandelt (leə). Der östl. Teil der mittl. sowie der nördl. VPf haben leöə; in und um Lu'haf hört man auch legə. Im westl. Teil dieser Gebiete gelten lējə u. lēə. Vgl. Bertram a. a. O. — RhWB Rhein. V 298/99; ElsWB Els. I 573; Bad. I 143.

 

  be-springen st.: = PfWB begatten, von Pferd und Rind, nach dem Schd., bespringe (-briŋə) [verbr.]; dafür meist PfWB belegen (Pferd), stieren (Kuh).