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 PfWB Beiß-zange (Bd. 1, Sp. 678)   PfWB recken (Bd. 5, Sp. 437) 
  Beiß-zange f.:
1. 'Kneifzange', Beißzang (baisdsaŋ, -dsḁŋ) [allg.]. RA.: Das is enner, wu die Hosse mit de Beiszang aanzieht, von einem einfältigen, umständlichen Menschen [Kaislt, LU-Friesh verbr. Don]. Volksmed.: Ein Schmied im Holzland (zwischen Trippstadt u. Waldfischbach) behandelte Mumps in folgender Weise: Er hielt die glühende Zange dicht an das Ohr des kranken Kindes und sagte ein derbes Sprüchlein: Hoscht' die Ohreklamm, nemm ich die Beißzang. Kummscht' devan, so kummscht devan. Verreckscht, so licht mer ah nix dran [F. Heeger in Feierowend 1952, Nr. 11, S. 4]. a. 1793: ein Beiszang [SSp, von der Leyen Fasz. 100 (BZ-Wernbg)]. —
2. 'zänkisches Weib' [allg.]. — RhWB Rhein. I 607; LothWB Lothr. 46; ElsWB Els. II 908; Bad. I 141.

 

   recken schw.:
1. sich r. 'sich aufrichten, ausdehnen, strecken', recke [mancherorts]; 's Duch r. [ BZ-Dernb]; sich r. un strecke [ RO-Obd]. —
2. s. PfWB verrecken. — Südhess. IV 1297/98; RhWB Rhein. VII 222/23; LothWB Lothr. 406 and. Bed.