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| PfWB Beiß-zange (Bd. 1, Sp. 678) | PfWB Haus-teufel (Bd. 3, Sp. 726) | |||||||||||||||||||||||||||
1. 'Kneifzange', Beißzang (baisdsaŋ, -dsḁŋ) [allg.]. RA.: Das is enner, wu die Hosse mit de Beiszang aanzieht, von einem einfältigen, umständlichen Menschen [Kaislt, LU-Friesh verbr. Don]. Volksmed.: Ein Schmied im Holzland (zwischen Trippstadt u. Waldfischbach) behandelte Mumps in folgender Weise: Er hielt die glühende Zange dicht an das Ohr des kranken Kindes und sagte ein derbes Sprüchlein: Hoscht' die Ohreklamm, nemm ich die Beißzang. Kummscht' devan, so kummscht devan. Verreckscht, so licht mer ah nix dran [F. Heeger in Feierowend 1952, Nr. 11, S. 4]. a. 1793: ein Beiszang [SSp, von der Leyen Fasz. 100 (BZ-Wernbg)]. — 2. 'zänkisches Weib' [allg.]. — RhWB Rhein. I 607; LothWB Lothr. 46; ElsWB Els. II 908; Bad. I 141.
| 1. 'wer die anderen im Hause ärgert und plagt', Hausdeiwel [verbr.]; oft in der Gegenüberstellung: Gasseengel — H., vgl. PfWB Gassenengel. Auch von Kindern, die in fremden Häusern artig, daheim aber unartig sind. — 2. 'zänkische Ehefrau' [verbr.]. Syn.: PfWB Aas 3, PfWB Aaskaute, PfWB Abbiß, PfWB Auter, PfWB Beißzange 2, PfWB Burgunderhexe, PfWB Teufelsgeiß, -luder, -(weibs)mensch, PfWB Tier 3 a γ, PfWB Drachen 2 a, PfWB Evasrippe, PfWB Fegefeuer 2, PfWB Fell 4 a, PfWB Felleisen 2, PfWB Feuereisen, PfWB Furie 3, PfWB Gästin 1, PfWB Gelbseicherin, PfWB Geschirr 2 b β, PfWB Hauskreuz 1, PfWB -laster, PfWB -tier, PfWB Hexe 2 a, Hoden- [Bd. 3, Sp. 727] ![]()
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