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 PfWB Bei-leid (Bd. 1, Sp. 667)   ElsWB Vortel (Bd. 2, Sp. 675b)   PfWB Bei-leid (Bd. 1, Sp. 667) 
  Bei-leid n.: nach dem Schd., meist in der Beileidsformel Mei Beileid (bailaid)! Herzliches B.! u. ä. vgl. PfWB Anteil 2. Rhein. V 348; Bad. I 139.

 

 Vortel [Fôrtl Liebsd. Sier. Banzenh.; Fórtl Pfetterhsn.; Fortl Wittenh. Ensish. Su. Hlkr. Logelnh. Dü. Rchw. Rapp.; Fòrtl Obhergh. Katzent. Horbg. Ingersh. U.; Fortls M.; Pl. ebs. Sier. Wittenh. Hlkr. Horbg. Bf. Kindw., doch Fèrtl Obhergh. Rchw. Dü. Rapp. K. Z. Lobs., Færtl Mütt., Fèrtls M.] m. (n. Ensish. Obhergh. Bisch.) 1. Vorteil (diese Bed. selten). Ër is im V. Pfetterhsn. 2. Kunstgriff, Sachkenntnis, Geschicklichkeit, Routine. Bi jedem Handwërk sin gwissi Vortl Bf. Ër het e V. in sim Handwërk Logelnh. Durich d Üewung bekummt mr V. Bisch. Der bringt dis Ding glich

[Bd. 2, Sp. 676a]
ʰerus, er het halt bi allem deⁿ V. ʰerusgfungeⁿ Brum. Er schafft mit V. Hf. Er stëckt ganz voll Vörtl Dü. [Wæn mər əmyol tər Fortls wèis, e s næm piès tsə màχə M.]. Dër hat känn Vortl zu nix Wh. Rda. Was batteⁿ (nutzeⁿ Dü.) eiⁿm d Vörtl, wëⁿⁿ mr si nit tribt? Mütt., wenn mr si nit profitiereⁿ kaⁿⁿ O. Er het Vörtls Ränke, Kniffe M. Alli Vörtl sin guet — wënn sⁱe hëlfeⁿ! K. Z. s is mⁱr e V. drum dªheim ze bliweⁿ ich habe guten Grund, zu Haus zu bleiben Hf. ‘Ein forthel bloch’ Block zum Pferdebesteigen Zschorn Kaiserbuch (bei Valerian). ‘Où est le montoir? wo ist der Vorteil?’ Martin Le guidon alemand 1663 S. 139. JB. XXI 216. — Basel 120. Bayer. 599.

 

  Bei-leid n.: nach dem Schd., meist in der Beileidsformel Mei Beileid (bailaid)! Herzliches B.! u. ä. vgl. PfWB Anteil 2. Rhein. V 348; Bad. I 139.