Bei-leid n.: nach dem Schd., meist in der Beileidsformel Mei Beileid (bailaid)! Herzliches B.! u. ä. vgl. PfWB Anteil 2. Rhein. V 348; Bad. I 139. | | Vortel [Fôrtl Liebsd. Sier. Banzenh.; Fórtl Pfetterhsn.; Fortl Wittenh. Ensish. Su. Hlkr. Logelnh. Dü. Rchw. Rapp.; Fòrtl Obhergh. Katzent. Horbg. Ingersh. U.; Fortls M.; Pl. ebs. Sier. Wittenh. Hlkr. Horbg. Bf. Kindw., doch Fèrtl Obhergh. Rchw. Dü. Rapp. K. Z. Lobs., Færtl Mütt., Fèrtls M.] m. (n. Ensish. Obhergh. Bisch.) 1. Vorteil (diese Bed. selten). Ër is im V. Pfetterhsn. 2. Kunstgriff, Sachkenntnis, Geschicklichkeit, Routine. Bi jedem Handwërk sin gwissi Vortl Bf. Ër het e V. in sim Handwërk Logelnh. Durich d Üewung bekummt mr V. Bisch. Der bringt dis Ding glich [Bd. 2, Sp. 676a]
ʰerus, er het halt bi allem deⁿ V. ʰerusgfungeⁿ Brum. Er schafft mit V. Hf. Er stëckt ganz voll Vörtl Dü. [Wæn mər əmyol tər Fortls wèis, e s næm piès tsə màχə M.]. Dër hat känn Vortl zu nix Wh. Rda. Was batteⁿ (nutzeⁿ Dü.) eiⁿm d Vörtl, wëⁿⁿ mr si nit tribt? Mütt., wenn mr si nit profitiereⁿ kaⁿⁿ O. Er het Vörtls Ränke, Kniffe M. Alli Vörtl sin guet — wënn sⁱe hëlfeⁿ! K. Z. s is mⁱr e V. drum dªheim ze bliweⁿ ich habe guten Grund, zu Haus zu bleiben Hf. ‘Ein forthel bloch’ Block zum Pferdebesteigen Zschorn Kaiserbuch (bei Valerian). ‘Où est le montoir? wo ist der Vorteil?’ Martin Le guidon alemand 1663 S. 139. JB. XXI 216. — Basel 120. Bayer. 599. | | Bei-leid n.: nach dem Schd., meist in der Beileidsformel Mei Beileid (bailaid)! Herzliches B.! u. ä. vgl. PfWB Anteil 2. Rhein. V 348; Bad. I 139. |
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