Be-gräbnis n.: nicht gebräuchlich; dafür PfWB Beerdigung und Leicht. Vgl. Otterstetter 186. | | Be-erdigung f.: wie schd., Beerdichung (bə- ǟrdiχuŋ). Das Wort setzt sich, älteres Leicht verdrängend, immer mehr durch; vgl. Otterstetter 186. Bei Beerdigungen erhalten Pfarrer und Lehrer am Sterbehause Lorbeersträuße, die sie ins offene Grab werfen [ HB-Jägbg], oder Zitronen [NPf]. Volksgl.: Wenn bey der Beerdigung eines Toden der Sarg, wenn er verschlossen wird, einen hohl-dumpfen Ton von sich gibt, so stirbt bald jemand aus der Familie [Journ. 7. Jg. (1790), S. 142-44]. |
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