be-gegnen schw.: 'unterwegs treffen', wie schd. Ich bin 'm begeent (bəgnd) [Kaislt, allg.]. — RhWB Rhein. II 1099; LothWB Lothr. 31; ElsWB Els. I 202; Bad. I 135. | | be- gegnen [SNfrk, Klevld (in)tegekomme]: 1. wie nhd., mit sein, Saarl, Eup mit han [Birkf bəgnə, aber gēn gegen]. a. mit persönl. Subj. α. einem b., ihn unterwegs treffen; ongerwegs begente mer di Broder; et es mer kener op dem Weg begent Rip, Allg.; he kom mek begennt Barm, Elbf. RA.: De kickt (schaut) enen angere (andern) Weg, wenn e mich begeənt Aach. Gangk eckersch (nur); de welsche Frau begent der net! Köln-Stdt. Dem elo däht än (einer) och net geren am (im) Bösch b., wann e Gold an (in) em Sak hätt Bitb-Seimerich. Et begent em kein Huhn meih so verächtlich ist er Merz-Losh. — β. einen irgendwo antreffen, finden; dat es de grussten Efalt, dem mer b. kann Eif, Allg.; begennswis (-weise) im zufälligen Zusammentreffen Erk-Rath. — γ. sich b., wie nhd.; die sen sech op der Stross begent; die wellen sech net b. weichen sich aus Rip, Allg. RA.: De Leckt (Leute) b. sech, de Berg bleiwen leien liegen Eif, Verbr.; Berg un Dahl b. sich nie, äwer wohl ei Minsch dem aunern MülhRuhr, Verbr. — δ. in Drohungen; der begent mer noch es (einmal)! dann soll er sehen, was ihm geschieht; der darsch mer net b.; mir b. es (uns)! Eif, Allg.; wenn de mer zwesche Dag on Donkel begenst, sehlahn ich dich dot! Birkf. — 2.a. vom Angange, von Vorbedeutungen, Gespenstern; begent ener Lich zəiərsch (zuerst) en Mann, dann stirf z. och en Mann em Ort; begent mer ne Schemmel on ene Brong (braunes Pferd), sehn ech höck (heute) nouch menge Jong (Schatz) (usf.) Rip, Allg. — b. mit sachl. Subj. α. et es mer do jet begent, wat ech net kannt Rip, Allg. RA.: Der Frau es alt (schon) jet om Dörpel begent sie war schon bald nach der Heirat schwanger Bergh-Blatzh. — β. zustossen; wat mächt (möchte) dem begent sein; er lesst (lässt) de Kopp so hänge Hunsr, Allg. — 3. einem b., entgegnen; dem sen ech äver begent habe ich widersprochen, die Wahrheit gesagt Rip. |
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