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 PfWB pappen (Bd. 1, Sp. 567)   ElsWB an bäppeⁿ (Bd. 2, Sp. 67a) 
   pappen1 schw.:
1. trans.
a. gegenst. 'kleben, befestigen'; en Heftplaschder driwwer bappe [ LA-Gommh, allg.], bäppe [IB-Erfw/Ehling, verbr. VPf]; Marke b., bes. von Versicherungsmarken [allg., vorn. ältere Gener.]. Ich bapp dich werre 'wider' die Wand, Kraftausdruck [ KL-Lind, allg.]. Jetzt muß er Dutte b. 'im Gefängnis Tüten kleben' [verbr.]. In GH-Vollmw rufen die Kinder dem Maurer nach: Maurer, Maurer, bäbb, bäbb! [Wasgaubote 1934, Nr. 8]. Wortspiel glauben-kleben: Auf die zweifelnde Bemerkung Das do glääw ich nit kommt die Erwiderung Wannd's nit glääbscht, kannsch d's bappe [ LA-Edk]. —
b. übertr. eine p. 'eine Ohrfeige geben' [verbr.]; vgl. PfWB kleben. —
2. intrans. Die Zung bappt mer am Gaume [allg.]. Der is so dreckich, daß er bappt [ RO-Semb, allg.]. Der Hosebesatz es gebäppt 'mit Klebmasse getränkt' [ WD-Niedkch]. — Zs.: PfWB an-, PfWB darauf-, PfWB darüber-, PfWB ver-, PfWB zu-, PfWB zusammenpappen. — RhWB Rhein. VI 502/03; Bad. I 117.

 

 an bäppeⁿ 1. ankleben. Eⁱⁿm eⁱneⁿ a. einen Bären aufbinden Molsh. Rda. Er kaⁿⁿ aⁿ b. wie e Tapezierer er kann lügen wie gedruckt Rapp. Ist er aⁿgebäppt? ist er denn festgeleimt, daß er gar nicht los kommt Geisp. 2. anschmieren, beschwindeln Hf. Schweiz. 4, 1415.

[Bd. 2, Sp. 67b]