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 PfWB Pappel (Bd. 1, Sp. 564)   PfWB Bellen-baum (Bd. 1, Sp. 688) 
  Pappel1 f.:
1. 'der Baum Populus alba u. nigra', Bappel [verbr. NWPf, vereinzelt auch in den anderen Teilen der Pfalz]; vgl. PfWB Pappelbaum, PfWB -belle. Zwischen Populus alba u. Populus nigra wird in der Bezeichnung im allgemeinen nicht unterschieden; für Ober- u. Niedermoschel gibt PfId. 15 den Namen für die »breitästige Pappel« an. Die typisch pfälzischen Bezeichnungen des Baumes sind Bell (s. PfWB Belle) u. Bellebaam (s. PfWB Bellenbaum). Die jüngere Generation gebraucht auch das schd. Wort

[Bd. 1, Sp. 565]
Pappel (pabl).
2. 'Zitterpappel (Populus tremula)', Bappel [LA-Venn (Wilde 55)]. — RhWB Rhein. VI 504; Bad. I 116.

 

   Bellen-baum m.: 'Pappel (Populus nigra u. alba)', vgl. PfWB Belle; Bellebaam, -boom, -bääm [verbr., vorn. nördl. VPf u. südl. WPf, zur Lautform des Grundwortes s. PfWB Baum], Bellebaam [ KL-Fischb FR-Beindh Flomh]; bei den Galizienpfälzern allg. für 'Pappel' gebräuchlich, Lautform zumeist Belleboom, selten -baam. Volksbr.: Einer Verstorbenen von schlechtem Ruf soll man einen Bellenbaum auf das Grab pflanzen [Umg. Land]. VR.: Dort unne, dort owe, wu der Belleboom steht, wu er in's Huwers Hof neisieht: dort laaft die Marie mit schnellem Mut und steckt ehrem Ludwig e Strauß an de Hut [ Gal-Obl]. — RhWB Rhein. I 609; Saarbr. 23; LothWB Lothr. 34; ElsWB Els. II 43; Bad. I 144.