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 PfWB bähen (Bd. 1, Sp. 530)   RhWB ver-mumpeln I (Bd. 5, Sp. 1398) 
   bähen schw.:
1. 'durch Wärme weich machen'.
a. Holz (Stockgriffe, Rechengabeln) bähe 'langsam erhitzen, daß sie sich biegen lassen' [verbr.]. 's Haai es nore gebäht 'nur stark welk (also nicht ganz dürr)' [KU-Kaulb, verbr. WPf]. Volksmed.: Beh en Krautblatt, bis es weech is, reib's iwwern Warz un gebs noh me Gaul oder re Kuh zu fresse [Fogel Beliefs Penns Nr. 1705]. —
b. die Hand b. 'in heißem Wasser baden' [ NW-Kallstdt Elmst LU-Opp]. —
2. 'wärmen'. 's Esse isch nore gebäht 'gewärmt, nicht heiß gemacht' [ GH-Wörth]; en Himb b. 'ein Hemd durchwärmen' (ehe man es dem Kranken anzieht) [ BZ-Dernb GH-Kand]; sich bähe »lange beim Ofen sitzen« [Journ. 1787, 7.-12. St. 211], »sich durch Wärme gütlich tun« [Klein Prov. 35]. —
3. 'rösten'; Zwieback, Brot b., gewöhnlich auf der Herdplatte oder im Backofen des Herdes, bes. als Suppeneinlage [KU-Kaulb Rothsbg RO-Mannw LU-Friesh Opp SOPf]; Zwiwwle b., dass. [ NW-Frankeck LU-Böhl LA-Nd'hochstdt]; Hanf, Flachs b. [KU-Kaulb u. Umg.]. —
4. Die Kuh is gebäht 'hat Fleisch angesetzt' (ohne richtig fett zu sein) [ RO-Dielkch, WD-Niedkch KL-Weilb]. — F.: bēə bējə. Aus idg. *bhē- 'erwärmen', Kluge-Mitzka17. — RhWB Rhein. I 395; LothWB Lothr. 20; ElsWB Els. II 22; Bad. I 108.

 

 ver-mumpeln I, vermümpeln I -umb-, –o- May, Neuw; -umb- 2, -i- 1 Simm-Laub; -omp- u. -ø- Sieg; -i-, –e- Saarbr, Simm, Trier bis Kobl, Daun, Prüm; -ømp- NPrüm, Malm, Rheinb, Sol; -y- OBerg; -y-, –i-, –a- Köln-Stdt schw.: 1. etwas v., bemänteln, beschönigen, vertuschen, verheimlichen; de kannst et jo ruig san, dat lesst sich doch nit meh v. Allg; etwas v. on vermampeln Prüm-Mürlenb, Kobl, Trier-Stdt; vermimbele on vermombele May-Hatzenport. — 2. -u-, einen, sich v., fest, dick, warm bis zur Unkenntlichkeit einwickeln, einhüllen Simm-Laub; -u- Neuw-Isenbg; -o- Sieg-Ägid.