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 PfWB bähen (Bd. 1, Sp. 530)   ElsWB bäjeⁿ (Bd. 2, Sp. 22a)   LothWB ver-mömpeln (Bd. 1, Sp. 148a) 
   bähen schw.:
1. 'durch Wärme weich machen'.
a. Holz (Stockgriffe, Rechengabeln) bähe 'langsam erhitzen, daß sie sich biegen lassen' [verbr.]. 's Haai es nore gebäht 'nur stark welk (also nicht ganz dürr)' [KU-Kaulb, verbr. WPf]. Volksmed.: Beh en Krautblatt, bis es weech is, reib's iwwern Warz un gebs noh me Gaul oder re Kuh zu fresse [Fogel Beliefs Penns Nr. 1705]. —
b. die Hand b. 'in heißem Wasser baden' [ NW-Kallstdt Elmst LU-Opp]. —
2. 'wärmen'. 's Esse isch nore gebäht 'gewärmt, nicht heiß gemacht' [ GH-Wörth]; en Himb b. 'ein Hemd durchwärmen' (ehe man es dem Kranken anzieht) [ BZ-Dernb GH-Kand]; sich bähe »lange beim Ofen sitzen« [Journ. 1787, 7.-12. St. 211], »sich durch Wärme gütlich tun« [Klein Prov. 35]. —
3. 'rösten'; Zwieback, Brot b., gewöhnlich auf der Herdplatte oder im Backofen des Herdes, bes. als Suppeneinlage [KU-Kaulb Rothsbg RO-Mannw LU-Friesh Opp SOPf]; Zwiwwle b., dass. [ NW-Frankeck LU-Böhl LA-Nd'hochstdt]; Hanf, Flachs b. [KU-Kaulb u. Umg.]. —
4. Die Kuh is gebäht 'hat Fleisch angesetzt' (ohne richtig fett zu sein) [ RO-Dielkch, WD-Niedkch KL-Weilb]. — F.: bēə bējə. Aus idg. *bhē- 'erwärmen', Kluge-Mitzka17. — RhWB Rhein. I 395; LothWB Lothr. 20; ElsWB Els. II 22; Bad. I 108.

 

  bäjeⁿ [pájə fast allg.; pǽjə Str. Lohr Tieffenb.] 1. wärmen: Bäj dⁱr e Hëmd un lej dich ins Bett! Lohr. Wü kaⁿⁿ mr nummeⁿ so liederliches Brot bacheⁿ, dis is jo kum gebäjt! Ingenh. 2. Brotschnitten rösten, als Suppeneinlage: d best Fleischsupp het keⁱn Art, wann keⁱn gebäjtes Brot drin is Lützelstn. L. KB. 117. 3. grüne Stangen, die als Stiele für Wirtschaftsgeräte dienen sollen, im Backofen warm machen, damit sich der Bast abziehen läßt NBreis. M. Z. 4. refl. sich behaglich in der Sonnenwärme ausstrecken od. hinterm warmen Ofen gütlich tun. Er bäjt siʰ wider am warmen Ofeⁿ Fisl. Jetz kaⁿⁿ mr siʰ an dr Sunn b.! Hf. Grüßend zu einem, der im Sonnenschein liegt oder sitzt: Tues diʰ b.? — Jo, e wenigle! od. im Spaß: Jo, aß d Lüs vuⁿ mⁱr geʰⁿ! Ruf. Schweiz. 4, 1100. F. Schwäb. 576. Bayer. 183.

 

  ver-mömpeln tr. v. D. Si. (-memle Ri.) eine Sache bemänteln, vertuschen. — lux. 464 ebenso; hess. 275 vermumpeln, vermampeln < vermanteln. —  ElsWB els. 1, 682 vermumpfle; schwäb. 2, 1245 vermümble.