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 PfWB Bach-pappel (Bd. 1, Sp. 505)   PfWB Pappel (Bd. 1, Sp. 565) 
  Bach-pappel f.: 'Feigwurz (Ficaria verna Huds)', Bachbabble [SPf]; vgl. PfWB Bachbuben. — Wilde vermutet beim Grundw. Zusammenhang mit Babbel = Schlamm.

 

   Pappel2 f.:
1. 'Seerose'; weiße un gääle 'gelbe' Bapple, Pl. [ FR-Roxh]. —
2. 'Feigwurz, Scharbockskraut', Bappl [SPf (Wilde 57)]; dafür auch PfWB Bachpappel. Vgl. auch PfWB Pappelblume, PfWB Geiß-, Hasenrose, Käspappel, Wiesenpappelchen. — Zur Etym.: »Alle Namen rühren von der Ähnlichkeit der Samen mit Handkäsen oder den früher in kleinen, weißen Tüchern eingeschlagenen weißen Käsen her. — Babbel = Papp, ahd. pappala, babilla, lat. papula = schleimiger Brei, den die Pflanze in allen ihren Teilen enthält und der ehedem vielfach als erweichendes, kühlendes und schmerzstillendes Mittel gebraucht wurde. H. Bock schreibt hierzu (in seinem 1587 in Straßburg erschienenen 'Kreutterbuch') auf Seite 132ff.: Pappel ist im Westrich ein gemeiner Nam / dann es werden alle breitte Kreuter / sonderlich die man nicht kennt / mit dem namen Pappel genennet / aber zu vnderscheidt der andern nennen sie die kleine Maluam omb des scheubelechten samens willen Käß Bappeln vnnd Hasen- oder Geußpappeln« (Wilde S. 168/69). — RhWB Rhein. VI 504; Bad. I 116; ElsWB Els. II 67.