Axt-hebel m.: 'Axtstiel', Axthäbel (agsdhębl?) [ SP-Harths]; vgl. PfWB Axtstiel. | | PfWB LothWB RhWB Stiel, Stil [ʿStél S. O. U.; ʿStîl Str. Lützelstn. Rauw.; ʿStìèl Hf. Schwindratzh. Kirrw.; ʿStìəl Zinsw.; ʿStíl Wh. Pl. ebs.; Demin. –ələ‘ mit dem Pl. –ələr Hlkr. Dü.] m. 1. Stiel, Handhabe an Geräten. Wortspiel mit ‘stehlen’: Du machs Bëseⁿ un ich Stiel, bezw. ich stieʰl! Z. Rda. Do luet dr S. ʰerus das ist der springende Punkt, die Hauptsache Hf. Dr S. guckt iʰm er ist sehr von sich eingenommen Str. Deⁿ S. dräjeⁿ seine Ansicht ändern, die Beziehungen abbrechen. Wi ich iʰm dis gsat hab, het er deⁿ S. gedräjt un is furt Str. 2. Pflanzenstiel. Verbindungen: [Bd. 2, Sp. 592a]
Mit Stumpf un S. uffrësseⁿ Bf. Mit Butzeⁿ un Stieleⁿ ufësseⁿ Barr. ‘Grossmueder, was koche m'r z’ Nacht? Süri Herdäpfel un Stieleler dra!’ Hlkr. Stöber Volksb. 197. ‘Süri Holzäpfler, Stileler dra’ aus einem Kinderliedchen M. ebd. 26. Rda. Mit dëm is ni guet Kirschen ësseⁿ, ër wirft eiⁿm d Stiel (Stileⁿ Bf.) iⁿs Gsicht wenn er nicht das Beste erhält, so zankt er U. 3. Schimpfw. Tölpel. Dëʳ S.! was will dënn dëʳ mit mir? Dü. — Basel 279. |
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