aus-weißeln, -weißenschw.: '(einen Innenraum) tünchen'; die Stubb ausweißele [ Gal]. RA.: De Geldbeidel is ausgeweißelt, wenn er leer ist [ FR-Heuchh LU-Böhl], is ausgeweißt, dass. [ PS-H'eischw RO-Potzb]. | | PfWB ElsWB LothWB weissen Allg. [wīsdə Bergh-Glesch] schw.: 1. einen Innenraum w., tünchen; op Kirmes krige mer de Stuff neu gewīss Rip, Allg. [im Mosfrk auch = anstreichen; et Haus grin w.; das Schiff w., teeren Trier-Stdt]. RA.: Alles geht en der Welt, ävver beim W. neit MGladb-Neersen. Stüffche w. coire Eusk-Lechenich, Köln-Stdt; de Givvel w. das Gesicht schminken; sich zum Fenster hinaus erbrechen Köln-Stdt. Wat hat der et Vüərhüske gewiss! ein grosses, weisses Vorhemd an Erk-Keyenbg; he hät de Tagge gewiss trägt ein frisches Faltenhemd, Vorhemdchen Malm, Schleid, Eusk, Bo, Bergh. De Bure hant wiər de Bük gewitt rücken etwa zur Hochzeit mit weissen Westen an Kref-Linn. Jung, gangk de Tagge wisse! abschläg. Antw. Bo (s. Tacken). Häste noch de Krützberg gewiss? fragt man den, der lange hat auf sich warten lassen Bo-Stdt. De geweisst Rieme kosten et Geld man gibt leider mehr auf den Schein als auf das Sein Bitb, Prüm. De Bände (Wiesen) sen gewisst es hat gereift, gefroren Schleid-Hellenth. — 2. -it- blank schleifen; de Schieren werden gewitt (dafür aber meist witt maken); nach dem ersten W. erfolgt das Afmaken, das Scharfschleifen der Schneide Sol. |
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