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 PfWB aus-rupfen (Bd. 1, Sp. 468)   ElsWB us rupfeⁿ (Bd. 2, Sp. 279a) 
   aus-rupfen schw.: 'ausreißen, ausraufen'. Gartenpflanzen, Kartoffelstauden, Gras und Unkräuter werden ausgeroppt [vorn. nördl. Pf (einschl. nördl. VPf) BZ-Dernb GH-Kand Lambert Penns 18]; dafür häufiger PfWB ausreißen, PfWB herausreißen. Er hot sich e Zahn ausroppe losse [Frankth]. Ich ropp der de Bart aus [ GH-Neubg]. Ich kennt mer grad die Hoor a.! [Kus ZW-Bechhf]. RA.: Mit Rump (Stump) un Stiel 'ganz und gar' ausroppe [WPf]. Die kennen uns e Färrer 'Feder' ausroppe, wo mer ken han 'Wo nichts ist, ist nichts zu holen' [KU-Schmittw/O NPf]. Ropf de Krott d' Hoor aus!, von einem Schuldenmacher, von dem man nichts bekommen kann [ BZ-Steinf Nd'ottb Kapswey Don-Schowe]. a. 1529: ... pfel 'Pfähle' vß zu ropffen ... [SpeyGgHospR]. a. 1621: ... bey abbrechung deß Hopffens die stangen ... außzuropffen und vff zu stellen [WerschwSchR Bl. 285 r]. a. 1707: ... darahn alle gestuckh 'Gestöck, Gebüsch' ... außgeropfft werden solle [PfWeist. I 349 (LA-Edh)]. — RhWB Rhein. VII 504; ElsWB Els. II 279.

 

 us rupfeⁿ, us ropfeⁿ ausraufen, aus dem Standorte herausreissen allg. E Zaʰn u. ausziehn. Eiⁿm d Hor u. Bf. Ich könnt mⁱr d Hor u. vor Ärger od. Unwillen Z. Geiler J. Sch. 30. ‘vnd dir dein schön harr auszgeropfft: klopfft’ Murner Schelmz. 37 Kloster. ‘Etliche ropffeten sich die grosse Augbrawen auss’ Mosch. I 457. ‘üssropfe, üssrupfe herausraufen’ Stöber Mäder 116.