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 PfWB aus-halten (Bd. 1, Sp. 448)   ElsWB belegeⁿ (Bd. 1, Sp. 573a)   PfWB plätteln (Bd. 1, Sp. 984) 
   aus-halten st.:
1. etwas a.
a. 'durchhalten, ausharren', auch absol. Dort hawwich's net lang ausg'hall [ PS-Lu'wink, allg.]. Du hosch awwer lang ausghalde, zu einem, der nach längerer Abwesenheit heimkehrt [südl. VPf]. Du hallscht awwer lang aus!, Grußformel beim Vorübergehen an einem Arbeitenden [ GH-Schwegh]. Hallen mol aus! 'Wartet jetzt eine Weile' [ Gal-Dornf]. —
b. 'ertragen'. Er halt's Marschiere, die Hitz, die Kranket net aus [verbr.]. Auf die Frage nach dem Ergehen wird geantwortet: Mer kann's so (oder noch) aushalle, 's is zum Aushalle [verbr.]. Das halt kaa Gaul aus, die Schmerzen [ZW-Bechhf, verbr.]. 's is negscht (nächst = fast) net zum Aushalde [Hebel 109]. Der muß viel aushalle (-halde), von einem Schwerkranken [verbr.]. Wanns besser geng, kennt mer's nimmi aushalle, scherzh. [KU-Diedk, verbr.]. Mit em Hungriche hall ich's jetz aus u. ä., scherzh. nach einer ausgiebigen Mahlzeit [Gal-Dornf, verbr.]. —
2. sich etwas a. 'ausbedingen'. Ich hall mer das aus [allg.]; de Platz (etwa Sitzplatz) a.; dafür häufiger: reservieren.
3. einen a., ein Mädchen a., 'unterhalten um den Preis geschlechtlichen Umgangs' [allg.]. — RhWB Rhein. III 160/61; ElsWB Els. I 330; Bad. I 94.

 

 belegeⁿ 1. bedecken (den Tisch mit einem Tischtuch). 2. den Fussboden mit Dielen oder Platten belegen, eine Strasse pflastern: Iʰ ha d Stub frisch b. lossen Dü. 3. belagern Geiler J. Sch. 7. — Schweiz. 3, 1191.

 

  plätteln schw.: 'mit kleinen Steinplatten belegen', plättele (blędələ) [verbr.]; vgl. PfWB platten. Der Hausgang isch geplättelt [LA-Gommh, verbr., bes. VPf]. Die Kich is geplättelt [KU-Kaulb (1930), verbr.]. Südhess. I 914; Bad. I 252.