Augbrau-deckel m.: 'Augendeckel', Aberdeckel [ RO-Börrstdt Falkst]; dafür meist PfWB Augendeckel. | | Augen-deckel -ə- (meist); ā:dękəl Merz-Saarhölzb; ō:x- MüEif, Heinsb-Dremmen m.: wie nhd. He muss de A. steipen WEif, — e Streichhelzchen inner de A. setzen vor Schlaf ebd. Dem han se de O opgemach er hat den Betrug hinterher erkannt Prüm-Burb. Ich spucke der of de A, dat de schel weərsch! Kobl-Bend. Ick schlahn der uf de A., das de's Feier im Schwarzwald siehscht! Saarbr. Ich han em de A. verglast mit der Faust auf die Augen geschlagen [Bd. 1, Sp. 327]
ebd. Met den A. kloppen blinzeln Trier-Schilling. | | Augen-deckel m.: 'Augenlid', bes. 'oberes Augenlid', Auedeckel usw. [allg.]. Ich haa der uf die Aaedeckel 'schlage dir ins Gesicht' [NPf, allg.]; ich butz der die Aadeckel, dass. [KL-Enkb, verbr.] u. ä. (s. PfWB Auge 1c). RA.: Sie sin Geschwister Achedeckel 'entfernt verwandt' [ NW-Esth]. — Zur Form des ersten Gliedes s. F. bei Auge. — RhWB Rhein. I 326/27; Saarbr. 11; LothWB Lothr. 3; ElsWB Els. II 670; Bad. I 89. |
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