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 PfWB auf-winden (Bd. 1, Sp. 413)   PfWB winden (Bd. 6, Sp. 1368)   PfWB ver-winden (Bd. 2, Sp. 1316) 
   auf-winden st.:
1. 'mit der Winde aufheben oder emporheben'; de Gaul ufwinne [ KU-Hundh Bedb HB-Kirrbg PS-Hintwdth KB-Bischh NW-Haßl FR-Albsh BZ-Albw]. —
2. den Wagen a. 'die Winde, die die Ladung zusammendrückt, lösen' [ KB-Bischh LA-Gommh].

 

   winden st.:
1. 'etwas um eine wirkliche oder gedachte Achse drehen, wickeln', z. B. das Ernteseil um die Wendachse, winne (winə) [verbr., Henn Mda.-Int. 101 Karch Gimmdg/Muttstdt 47 Schneckenburger 46]; Part. Perf. gewunn(e) [mancherorts, Henn Mda.-Int. 101]; vgl. PfWB reiteln 1; Zs.: PfWB ab-, PfWB auf-, PfWB aus-, PfWB durch- 2, PfWB hinaufwinden.
2. 'Lasten (mittels einer Winde) auf oder ab bewegen' [vereinzelt]. —
3. 'sich drehend, windend bewegen, krümmen' [mancherorts]; Zs.: PfWB durchwinden 1; sich vor Schmerze (Zahnweh) w. [vereinzelt]. RA.: net winne un net wenne 'hartnäckig bleiben; nicht fortgehen wollen' [ FR-Albsh]; sich winne un wenne 'mit der Sprache nicht herausrükken; sich vor etwas drücken' [ LU-Altr NW-Frankeck]; sich (net) winne un (net) wenne kenne 'sich (nicht) bewegen können' [ RO-Dielkch KB-Biedh Kriegsf FR-Albsh GH-Nd'lustdt]. —
4. weitere Zs.: PfWB er-, PfWB ver-, PfWB überwinden. — RhWB Rhein. IX 544/45; ElsWB Els. II 838.

 

   ver-winden st.: ein Übel, zugefügtes Unrecht v. 'verschmerzen, überstehen', verwinne [ KU-Schmittw/O LU-Altr]; vgl. PfWB überwinden. Sie hot die groß Enttaischung noch immer net verwun-

[Bd. 2, Sp. 1317]
ne [Spey]. Südhess. II 665; RhWB Rhein. IX 545; Bad. II 126.