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 PfWB Ä-schwinge (Bd. 1, Sp. 349)   RhWB Schwinge (Bd. 7, Sp. 2079) 
  Ä-schwinge wohl pl.: 'Abfall von Flachs', Eheschwinge [SOPf]; vgl. PfWB Abwerg u. Äwerg. Aus mhd. aswinc 'was vom Flachse abgeschwungen wird', Lexer Lexer I 102. — Bad. I 74.

 

  PfWB  LothWB Schwinge -·ŋ., Pl. -·ŋ.ə(n) (Vokal wie bei schwingen) f.: 1.a. Flachsschwinge, ein 40 cm langes und 25 cm breites Brett von Buchenholz, welches in der Mitte fingerdick, nach beiden Seiten beigeschärft und mit einem kurzen Griff an dem einen Ende versehen ist; am anderen Ende befindet sich manchmal ein Einschnitt Allg. — b. ganz flaches, schwach gewölbtes Weidengeflecht, etwa 40 : 25 cm gross; es dient meist als Wanne zum Reinigen der Frucht von Spreu u. zum Abmessen von Futtermengen (Hafer) u. zum Aufschütten des Futters in die Krippe Schleid, Monsch; Futterschwinge Sol. — c. Zentrifuge MGladb. — d. Gerät, mit dem das Brot in den Backofen geschossen wird, mit dem die Brotlaibe vom Teigklumpen abgestochen werden Neuw-Notschd Steimel, Altk-Mehren. — e. Uhrpendel Aden-Retterath. — f. Schwingrute, Holzbügel an der Häckselbank Neuw. — g. Vogelflügel; de Schw.ə wasse en der Flog Aach-Warden. — h. Querholz am Stuhl, Kopp-, Middel-, Grongdschw. Gummb. — i. aus Schienen geflochtener Korb, länglich u. oval, ohne Henkel u. Deckel; en Schwengchen für Messer, Tassen udgl., zum Einschütten des Hafers in die Krippe Koch-Auderath, Altk (Sieg), Gummb, Waldbr, Wippf. — 2. Prügel, Schläge Siegld-Weidenau-Meinhart.