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| PfWB Äsch-kaule (Bd. 1, Sp. 346) | DWB knautel (Bd. 11, Sp. 1374) | |||||||||||||||||||||||
1) in Thüringen knautel halsdrüse (Arnstadt). mit andrer endung in der Oberlausitz knautern pl., s. DWB knauder. 2) ebenso knäutel, gewöhnlich aber kneitel gesprochen, hartes geschwür, drüse (sächs., thür.), auch schwäb. kneidel 319. im Osterlande auch derbes stück, ein kneitel brot (wie knaust 1, b). das alles musz aber eig. knäutel sein, wol auch 'kneitel, fester stock zum gehen' 2, 376 (oberpf. wie es scheint), eig. knotenstock? vgl. unter knaust 7, b. 3) kneutel, bündel, büschel: sie hatte in ihrem schnupftuch einen kneutel einer faust dicke voll zweipfennigstücke. lustige u. ernsthafte monatsgespräche 1, 156, vgl. knispel. im Voigtlande auch flachsknäutel, aber wol n., s. DWB knaute. 4) aus alle dem ergibt sich eine alte nebenform von knoten (s. d.), die sonst nur nord. ist, als urspr. auch md., hd., nur im demin. erhalten (das oft sein mutterwort lange überlebt), und in knaute durch anlehnung an kaute. s. auch kneuzel.
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