Äscher-quack m.: 'das jüngste Kind in der Familie', Äscherquäckl [ LA-Mart], 'der jüngste Vogel im Nest', Äscherquack [ PS-Bundth]; vgl. PfWB Äschenkauter u. Nestquack. | | Kwacksert [kwàksat Falk.] m. Nesthocker, schwächlicher Mensch. — vgl. ElsWB els. 2, 210 u. baier. 1, 1391 Quack, Nestquack(er); DWB Gr. Wtb. 7, 2289.[Bd. 1, S. 323a]
| | NRhWB PfWB ElsWB Quack VI das Wort, dessen Gruppe zum schallnachahmenden quacken III gehört, ist heimisch Rhfrk, Mosfrk an der Nahe, Saar, Hunsr, Mos, Eif bis einschl. Prüm, Malm-Bülling, Daun, Aden-Kelbg Kempenich Liers, Neuw u. getrennt vereinzelt im Berg in Gummb, Lennep, Barm, Ess-Borbeck, MülhRh-Ensen u. Köln-Kendenich, Jül-Tetz (-ā-, –ākəl), Malm-Mürring (-ękəlχə), u. zwar -a- [WWend, Ottw NSaarbg, Trier-Ld, WWittl, SPrüm -ā-], Pl. -gə(n), –kə(n); Demin. -ęgəlχə(n) [--], -ęk- m.: 1. das jüngste Tier der ganzen Zucht, das jüngste, letzte Kind; s. Nestquack Allg. Rhfrk, Mosfrk (s. o.) [das Familienmitglied, das am 1. Mai zuletzt das Bett verlässt Merz-Mettlach Mond, an Pfingsten Birkf]. — 2. verächtl. a. im Wachstum zurückgebliebenes, unscheinbares, oft krüppelhaftes, verwachsenes u. dickes Wesen, Schweine, Kälber, Menschen, bes. Kinder, Bäume, Früchte; kleinstes u. schwächstes irgendeiner Gattung. RA.: Et geht eso viel en e Qu. wie en e Sack ein kleiner Mensch isst so viel wie ein grosser, ebenso von ruppigen Schweinen, Kälbern Birkf, Simm, uSaar, Mos, Eif; der klanste Qu. hat de grisste Sack Kobl. — b. scherzh. Kosew. für kleines, dickes Kind, meist Quäckelchen ebd. Perdchen geht zor Millen (Mühle), Kättchen dreht et Fillen, F. dr. de Sack, K. es e Quack! Kniereiteld. Daun-Tettschd. Rigge (reite), r., Perdchen P. zo de Müll; et P. drog et Füllche, et F. dr. et Säckelche, os Petterche os e kle Quäckelche! Aden-Liers. Hopp, h., P. zu der ruder Erdchen, zu der r. Millchen; et P. dräht e Fillchen, et F. dr. e Säckelchen; dau bas e kläne Quiquaquäckelchen! Saarbg-Soest (u. so mit Var. Saarbg, Trier). — c. altkluges, vorlautes Kind May. — d. f. unartiges kleines Mädchen Zell-Sohren. — e. eigensinniges, verkehrtes Kind Gummb, Lennep, Barm. — f. Qu.ən Pl. Neckn. derer von Saarbg-Beurig Sinz. Beiriger Quick, Quick, Quack! Laufelder (Wittl-Lauf) Quäk, macht de Berg aus Säk; wenn se menen (meinen), se hädden en gode Botterwek, da hon se lauter gellen (golden) Perdsdrek! |
| | | | |