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 PfWB Ant-haupt (Bd. 1, Sp. 290)   PfWB Hand-habe (Bd. 3, Sp. 634) 
   Ant-haupt, -häuptn.:
1. = PfWB Angewanne 1 (Pflugwende), eigentl. 'Kopfende des Ackers', Anthaabt (ḁndhbd) [ FR-Bockh Albsh], Anthaab (ḁndhb) [ FR-Kindh Grünstdt O'sülz Heßh GH-Wörth], Onthaabt (ǫndhbd) [RO-Sippf], Onthaab (ǫndhb) [ RO-Dörrmosch LU-Assh], Anthääb (ḁndhb) [ GH-Max'au], Anthät u. Antät [südl. von Pirmas], Anteel [ PS-Glashtt]. —
2. 'Grasrain an der Schmalseite des Ackers', Anthäät (ḁndhd) [GH-Erlb (1925)]. In älteren Belegen der Grasrain an der Grenze der Ortsflur und FlN. a. 1490: ... zucht durch die obert antheid vff die bach [SLgb. KB-Rams Bl. 133]. Zu antvgl. PfWB Antbord; PfWB Haupt als Bezeichnung des Endes eines Dinges auch in PfWB Flegelshaupt '(oberer kurzer) Schlagteil des Dreschflegels'; vgl. Schwäb. I 274. Anteel ist volksetym. Umdeutung aus unverstandenem Antät < Anthäupt. LothWB Lothr. 11; Els. I 56; Bad. I 63.

 

   Hand-habe2, -häbe2 f.:
1. 'Wendestreifen an der Schmalseite des Ackers', Handhab [ KL-Ottbg FR-Flomh Carlsbg]; vgl. PfWB Angewanne 1. —
2.
a. 'Gartenstück nahe der Wohnung' [ ZW-Kl'bundb]. —
b. 'kleiner Teil eines Grundstücks, das durch einen Bach geteilt ist', Handhäb [ NW-Weish/Sd]. — Volksetymol. Umdeutung aus PfWB Anthaupt, -häupt.