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 PfWB An-stoß (Bd. 1, Sp. 285)   PfWB An-schnitt (Bd. 1, Sp. 276) 
   An-stoß m.:
1. Aanstoß (-dōs) nemme 'Bedenken hegen, Mißbilligung äußern', Aanstoß erreeche 'Ärgernis erregen', nach dem Schd. [verbr.]. Bad. I 63. —
2.
a. 'Brotanschnitt', Aanstoß [ KU-Nanzw]; vgl. PfWB Anschnitt. —
b. rend=>+" level="4" value="10285.46"> 'Grenze'. a. 1547 (Abschr. Ende 16. Jh.): von dannen biß auff Kirperger bann, das ist der Anstoß [Zweibr. OABannb. 1]. a. 1553: Dieses Dorf hat seinen bann und anstoß [ABliesk. 29 (IB-Lautzkch)]. —
3. = PfWB Anmal, Aanstoß [ FR-N'lein]. — RhWB Rhein. VIII 762.

 

  An-schnitt m.: 'das erste Stück, das vom Brotlaib abgeschnitten wird', Aanschnitt, -schnett [verbr. bes. VPf]; dafür häufiger Uf-, Ofschnitt, -schnett (s. PfWB Aufschnitt), Knerzche (s. PfWB Knorzen), Krischtche, Kreschtche, Krischtl (s. PfWB Kruste), s. auch PfWB Anstoß 2. Mancherorts, z. B. Zweibr. Anschnitt auch bei Wurst.