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1. etwas an etwas a. 'anlehnen'; die Lääder a., meist mit einfachem Akk., aanstelle (-delə) [Kaislt, verbr.]. — 2. die Maschin aanstelle 'in Gang setzen' [verbr.]. Davon: e Baal 'Ball, Unterhaltung' a. [WPf (PfId. 170)]. — 3. einen a. a. 'zur Arbeit anweisen, beauftragen'; de Knecht besser oonstelle 'mehr zur Arbeit anhalten' [ Gal-Dornf]. a. 1711: ... hat die gemein ... angestellt. daß Sie Ihm 300 Krebs vndt Forellen fangen Müssen [SpeyHochst. 811]. — b. 'eine Anstellung geben' [allg.]. — 4. etwas a. 'ins Werk setzen', gew. Unerlaubtes, Schlimmes. Er hot eppes aangestellt [allg.]; de Deiwel 'etwas sehr Schlimmes' a. [BZ-Pleisw, verbr.]. Der hot'r e Kind aangestellt 'hat sie geschwängert' [ KU-Bedb RO-Dielkch]. Ich stell der aach emool was aan, 'tue dir auch einmal einen Gefallen', scherzhaft [ BZ-Annw GH-Steinw]. Wie geht's? Wie mer's aanstellt [ LU-Opp]. Alles mihlige 'Mögliche' hot er a(n)geschtellt for denne klaane Pälzer se dichtere 'zu beruhigen' [Kühn Palz 92]. Nass. 47. — 5. sich a. a. gegenst. 'sich in die Reihe stellen' [allg.]. — b. übertr. 'sich in einer Tätigkeit zeigen'; sich faul, dumm, geschickt a. [allg.]; vgl. PfWB anschicken 2. RA.: Er stellt sich aan wie die Hinkel zum Brunse [ KB-Bischh], ...wie die Katz zum Haarjroppe, von einem Ungeschickten gesagt [ Don Gal Buch]. — 6. intrans. 'arg klagen, weinen, verzweifelt tun'. Die hot aang(e)stellt! [GH-Kand, verbr.]. — RhWB Rhein. VIII 623; LothWB Lothr. 11; ElsWB Els. II 588/89.; Bad. I 62; Nass. 47.
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