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 PfWB an-stecken (Bd. 1, Sp. 283)   ElsWB an stëcheⁿ (Bd. 2, Sp. 572a) 
   an-stecken schw.:
1. 'anzapfen', aanstecke (-dęgə). De Wert steckt e Fässel Bier aan [LA-Nd'hochstdt, verbr.]; vgl. PfWB anstechen 1. —
2. e Streißche a., wie schd. [allg.], in der RA. 'ein Kompliment machen' [Don, verbr.]. 's Lied 'die Liednummer' a., an der Stecktafel in der Kirche [LA-Nd'hochstdt, verbr.]. —
3. 'anzünden'; 's Feier, 's Licht, 's Haus aanstecke [allg.]. RA.: Dich soll de Schnee anschdecke!, Ausruf der Verwunderung [Weber 124]. Der dät brenne, wammer'n aansteckt, von einem abgemagerten Pferd [ ZW-L'wied]. Der Deiwel steckt der die Kerz aan! Drohung [ NW-Weish/S]. —
4.
a. einen a., auch von Tieren und Pflanzen. Er hot (hat) sich aangesteckt, 'sich durch Ansteckung eine Krankheit zugezogen' [allg.]. Die schwarze Bladdere sin aarisch aansteckend [allg.]. SprW.: E grindich Schoof steckt die ganz Herd aan [KB-Bischh, verbr.]. Aangesteckte Trauwe 'von Peronospora befallene Trauben' [VPf]. —
b. 'durch böses Beispiel verleiten'. Faulheit steckt aan [allg.]. — RhWB Rhein. VIII 553; ElsWB Els. II 582; Bad. I 62.

 


Aus den Nachträgen

 

 an stëcheⁿ 1. etwas aufreihen, insbes. Tuwak a. die Tabakblätter mit langen Nadeln durchstechen und auf Schnüre reihen Geisp. 2. E Fass a. U., dr Wiⁿ a. Geberschw. Part. in der Rda. angstocheⁿ sin einen kleinen Rausch haben, angetrunken sein Str. 3. ‘Mit demm Geld, wo es wurd mitbekumme, do were noch Männer genue angstoche kumme’ herbei eilen Pfm. IV 6. Vgl. ‘Sobald kam einer von den Todten mit seinen langen Beinen auff mich zu gestochen’ Mosch. I 212. — F. Schwäb. 267.