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 PfWB an-schlagen (Bd. 1, Sp. 273)   PfWB an-bumpen (Bd. 1, Sp. 216) 
   an-schlagen st.:
I. trans.
1. 'kräftig anstoßen, schlagend berühren'.
a. de Kopp am Balke aanschla(ch)e [allg.]; vgl. PfWB anbumpen. —
b. die Dei(ch)sel a. 'beim Wenden des Wagens die Deichsel (nach links oder rechts) drehen' [verbr.]. —
c. 's Gewehr a. 'in Anschlag bringen' [allg.]. —
d. Holz a. 'mit dem Waldhammer oder der Axt diejenigen Bäume kennzeichnen, die gefällt werden sollen' [verbr.]. a. 1751: Es ist verboten, Holz umbzuhauen, wann ... solches nicht vorher von denen ... Förstern mit der Wald Axt angeschlagen worden [Zweibr I 671]. —
e. e Faß a. 'anzapfen' [verbr. bes. NPf]; dafür meist PfWB anstecken. —
f. beim Stricken die Masche a. 'auf die Stricknadel aufreihen' [allg.]; dafür auch PfWB aufschlagen. —
g. einem eine (ein paar) a. 'eine Ohrfeige (Ohrfeigen) geben'. Ich schla der e paar aan [ BZ-O'hs KU-O'alb WD-Niedkch]. —
h. Im Versteck-Lauf-Spiel gilt das Kind als aangeschla(che), das vor Erreichen des Ruheplatzes vom Fänger ausgezählt wird, vgl. PfWB Anschlagen [verbr.]. —
i. de Ton uf'm Klavier a., nach dem Schd., auch übertr. e annere Ton a. 'in strengerem Ton reden' [verbr.]. —
j. 'etwas seinem Werte nach bestimmen, einschätzen'. Wie hoch (houch) schla(ch)scht du des aan? [verbr.]. Ich habs far nix ang'schlache 'ihm keine Bedeutung beigelegt' [VPf]. a. 1751: Ein gantzer Wagen samt ... Völligem Zubehör ist angeschlagen 20 fl. [Kurpf. A. 973 (FR-Flomh)]. —
k. 'mit einem Tun beginnen'; z. B. vom ersten Streich beim Mähen [ WD-Niedkch]; e Träbche (Trab) a. [verbr.]; Hand a. 'zu arbeiten beginnen' [NWPf]. —
2. 'durch Schlagen etwas an etwas anderem befestigen'.

[Bd. 1, Sp. 274]

a. e Schloß, e Scharnierche a. [allg.]. a. 1596: Schloß Im Keller an zu schlagen [Werschw SchR Bl. 253r]. —
b. die Wäsem a. 'Rasenstücke auf einer graslosen Stelle (auflegen und) festschlagen' [ ZW-L'wied]. —
c. 'durch Anschlag bekanntmachen', insbes. 'ein Heiratsaufgebot in dem dazu bestimmten Kasten aushängen'. Sie sind aangeschla(che) 'aufgeboten' [verbr.]; dafür auch: Sie hängen schun im Käschtche (Käschtel). 's Haus aangeschlaa krie'e 'bei einer Heirat oder einer Erbteilung das Haus überschrieben bekommen' [ FR-Albsh]. —
II. intrans.
1. De Hund schla(ch)t aan, 'gibt Laut, bellt' [allg.]. —
2. 'gute Wirkung tun'. Bei dem schla(ch)t alles aan 'Der gedeiht bei jeder Kost' [NPf, allg.]. Auch: Die Kur es gut aangeschlaa [RO-Dielkch, verbr.]. Volksgl.: Wann's am Karfreidag räänt (regnet), dud de Rääche 's ganze Johr net aanschlache [südl. VPf]. — RhWB Rhein. VII 1206/07; Lothr. 10/11; Saarbr. 179; Bad. I 60.

 

   an-bumpen schw.:
1. 'unter dumpfem Geräusch anstoßen', aanbumbe [ BZ-Birkhdt NW-Haßl SP-Heiligst BZ-Rohrb GH-Hagb Jockgr Rh'zab Wörth]. Un wie die letscht (Kuh) noch riwwer tschumpt 'springt', Hot sie die Heese 'Füße' aagebumpt [Birmelin Penns Gezw. 75]. — Syn. mit an-: anbumsen, PfWB -dachsen, PfWB -hauen, PfWB -hüffen, PfWB -knassen, PfWB -knussen, PfWB -prallen, PfWB -puffen, PfWB -rempeln, PfWB -rumpeln, PfWB -schlagen, PfWB -stoßen. Alle Syn. bei Widerstoßen. —
2. a. 1792: 'übel ankommen, die Sache gar schlecht erraten, weit vom Ziele schießen' [Klein Prov. 17]. — Zu PfWB bumpen 'dumpf dröhnend schlagen, stoßen'. — RhWB Rhein. VI 1197; Bad. I 45 u. ElsWB Els. II 47 anbummern,