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| PfWB an-richten (Bd. 1, Sp. 269) | PfWB prahlen (Bd. 1, Sp. 1149) | PfWB auf-blasen (Bd. 1, Sp. 365) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. 's Esse aanrichte 'das Essen aus dem Kochtopf in die Schüssel tun und auftragen' [verbr. bes. WPf]. RA.: Mit de Sauboll 'dem großen Schöpflöffel' aanrichte 'aufschneiden, prahlen' [ KU-Kaulb]. Syn. s. PfWB prahlen. — 2. 'etwas Böses verursachen'. Do hoscht du was aangericht! [verbr.], ..e schäni Brih a. [Schandein Sprachsch. Notizen]; vgl. auch PfWB anrühren 2, PfWB anstellen. — RhWB Rhein. VII 394; ElsWB Els. II 229; Bad. I 59.
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| 1. 'durch Blasen schwellen machen'. Die Blos 'Schweineblase' ufblose [allg.]. Sei(n) Bauch is ufgeblos(e) 'aufgebläht' [verbr.]; vgl. PfWB aufblähen. RA.: Der g'hert ufgeblose un in d' Luft g'schickt [ LA-Roschb], oder: ...un ve(r)huppst [verbr.]. Der kann mich u., Götzgruß [ LU-Muttstdt]. Der kammer de Howwel u., dass. [ KU-Schmittw/O]; anderswo ausblose (ausblasen). a. 1590: Es sollen auch die Metzger kein Fleisch oder Stich vffblassen ... [ZweibrUrkb. 137]. — 2. übertr. sich a. a. 'sich aufregen'. Blos dich net so uf! [KB-Kerzh, verbr., auch Gal]. — b. 'wichtig tun'. Syn. s. PfWB prahlen. Der blost die Backe uf wie e Drumbeder, blost sich uf, daß 's Himd platzt, blost sich uf wie e Poohahn 'Pfau', wie e Welschgockel 'Truthahn', wie e Luftballon; das is e ufgeblosener 'großtuerischer' Kerl u. ä. [allg.]. RhWB Rhein. I 749/50; Bad. I 79.
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