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| PfWB an-kläffen (Bd. 1, Sp. 252) | PfWB an-bringen (Bd. 1, Sp. 214) | RhWB erzeigen (Bd. 9, Sp. 740) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1. 'heranbringen, herbeischaffen'. Wer aanbringt, will aa mitnemme 'Wer Neuigkeiten erzählt, will auch solche hören' [PS-Schmalbg, verbr.]; dafür häufiger [Bd. 1, Sp. 215] PfWB hereinbringen. 's Geld is net uf un oonsebringe [ KU-Schmittw/O Kaulb KL-Hirschhn]. — 2. 'anzeigen, hinterbringen', besonders in der Schule. Der dut alles a. [verbr.]; vgl. angeben, PfWB -zeigen. a. 1530: Item was pfandbar ist, sollen die schulzen uff iren aidt rugenn vnd anbringen [Pf Weist. I 35 (RO-Als)]. a. 1602: wan zween uneins werden und sie ropfen einander, so ists die gemein nit schuldig anzubringen [PfWeist. I 63 (LU-Altr)]. — 3. 'anhängen, befestigen, anfügen', das Bild an der Wand, das Schloß an der Tür [allg.]. Übertr.: Er hot 'm ene angebrung 'ihm einen Rausch angehängt' [ ZW-Battw]. — 4. 'loswerden, an den Mann bringen, in gute Stellung bringen', die Ware, die Kinder [allg.]. Die hot ehre Oorsch gut oonbrung 'hat sich gut verheiratet' [ KU-Schmittw/O]. — 5. 'ankleiden'. Der kann sich net a. 'wird mit dem Ankleiden nicht fertig' [verbr.]. — RhWB Rhein. I 984; ElsWB Els. II 193; Bad. I 44.
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