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 PfWB an-fassen (Bd. 1, Sp. 234)   PfWB an-packen (Bd. 1, Sp. 264)   PfWB an-fassen (Bd. 1, Sp. 234) 
   an-fassen schw.: wird meistenortes nicht als volkstümlich empfunden. Mitgeteilt wurden Wendungen wie: Faß mol do aan! 'Lege hier mit Hand an!' [LA-Gommh, verbr. bes. VPf]. Der faßt bei kener Äärwet a. 'scheut die Arbeit' [ LU-Opp]. Er weeß net, wie er 's aanfasse 'beginnen' soll [ KU-Bedb]. Dene do derf m'r net a. 'anrühren, ansprechen' [ KL-Matzb]. Gebräuchlicher sind PfWB angreifen, PfWB -packen, PfWB -rühren. RhWB Rhein. II 319; ElsWB Els. I 148; Bad. I 49.

 


Aus den Nachträgen

 

   an-packen schw.:
1. gegenst. 'mit festem Griff anfassen'. Do pack mol aan, z. B. an einem schweren Karren (um schieben zu helfen) [allg.]. Meist im Sinne von 'anfallen, überfallen'. Er is (isch usw.) geschterowed do hinne am Wald aangepackt worr(e) [allg.]. —
2. übertr.
a. bei der Arbeit a. Der packt aan 'arbeitet fleißig' [allg.]. In aller Frieh watt 'wird' aagepackt, die Reffer schwinge schee im Takt [Birmelin Penns Poems 26]. Im besonderen 'eine Arbeit, eine Aufgabe richtig oder falsch beginnen'. Er weeß net, wie er's aanpacke soll [allg.]. Er hot 's am vekehrte Enn (Zippel) aangepackt [allg.]. —
b. 'zur Rede stellen', z. B. den Schuldner [verbr.]. —
c. 'befallen von einer Krankheit'. 's hot'n (uf de Dod) aangepackt [ KU-Schmittw/O Bedb RO-Als KB-Kriegsf BZ-Dernb]. —
d. 'in Benutzung nehmen'. Er muß jetz die Hääptsumm 'Hauptsumme, sein Kapital' a. [ KU-A'glan]. — RhWB Rhein. VI 456/57; ElsWB Els. II 23; Bad. I 58.

 

   an-fassen schw.: wird meistenortes nicht als volkstümlich empfunden. Mitgeteilt wurden Wendungen wie: Faß mol do aan! 'Lege hier mit Hand an!' [LA-Gommh, verbr. bes. VPf]. Der faßt bei kener Äärwet a. 'scheut die Arbeit' [ LU-Opp]. Er weeß net, wie er 's aanfasse 'beginnen' soll [ KU-Bedb]. Dene do derf m'r net a. 'anrühren, ansprechen' [ KL-Matzb]. Gebräuchlicher sind PfWB angreifen, PfWB -packen, PfWB -rühren. RhWB Rhein. II 319; ElsWB Els. I 148; Bad. I 49.

 


Aus den Nachträgen