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 PfWB Amt-mann (Bd. 1, Sp. 207)   RhWB Zimmerleute (Bd. 9, Sp. 795) 
   Amt-mann m.: bis 1933 'der Bezirksamtmann', der dann durch den Landrat ersetzt wurde. ... wann dr Ambmann debei wär, eich där em e Batschhand genn 'würde ihm die Hand drücken' [PfId. 180]. Die Familie des Amtmanns 's Amtmanns [Krell 55, für Lu'haf]. Heute Rang und Titel in der gehobenen Laufbahn des Verwaltungsbeamten. Spiele der Kinder: Amtmannels [ BZ-Annw]; Plumpsack, Plumpsack, Herr Amtmann [ LA-Venn]. In älteren Belegen 'herrschaftlicher Beamter'. a. 1512: keme ein armer man von vier landen zu der Altenn Leiningenn ohne nachfolgende herren vnd amptmann [PfWeist. I 60 (FR-A'lein)]. a. 1615: bis ungefähr umbs Jar 1613 alß der Ambtmann zu Heimbach ... etlich tag thurn gehalten [Vogel 26 (GH-Zeisk)]. a. 1792: »Amtmann heißt soviel, als Scherge, Gerichtsdiener. In der vielfachen Zahl Amtleute« [Klein Prov. 15]. RhWB Rhein. I 170; Bad. I 42.

 

  PfWB Zimmer-leute (s. S.) Allg. Pl. t.: wie nhd. RA.: Gott bewahr us vor deirer Zeit, vor Meirer (Maurer) un vor Z. Bernk-Bollenb. Der hät de Z. gehatt sagt man von einem Mageren Eusk-Billig, Altk-NFischb. Et roppelt en de Lif äls wenn de Z.lü dren wüəre wenn der Magen knurrt Erk-Richelr. Spruch: Dag, Möhne Märg (Marie), got ür met nom Alenberg? Nä, Möhnendrück (-gertrud), moən (morgen) kummen de Z.lück MülhRh, ähnl. Aden-Hümmel.