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| PfWB amens-lang (Bd. 1, Sp. 200) | PfWB Amen (Bd. 1, Sp. 199) | |||||||||||||||||||||||||||
| 1. 'letztes Wort des Gebetes und der Predigt', Ame(n) [allg.], oft scherzweise am Enn 'am Ende' gesprochen. RA.: Das Amen isch dem 's Liebscht an der ganze Kerch [ ZW-Battw]. Das is so sicher wie 's Ame(n) in de Kerch (oder: im Gebet), Bekräftigung der Voraussage eines kommenden Ereignisses [allg.]. KR.: Ame, die Gääs geht im Same, im Same geht die Gääs, die Supp, die isch hääß, hääß isch die Suppe, die Kuh hot de Schnuppe, de Schnuppe hot die Kuh, vun Lärrer macht mer Schuh, die Schuh sin vun Lärrer, die Gans hot e Färrer, e Färrer hot die Gans und de Fuchs e langer Schwanz, en Schwanz hot der Fuchs, dem spring no, awwer flugs [ BZ-Hofstätt, ähnlich HB-Kirrbg]. — 2. übertr. a. 'das Letzte überhaupt'. 's is aus un Ame 'Die Sache ist erledigt' [ ZW-Battw NW-Frankeck LU-Oggh Opp LA-Gommh]. Der Herr Parre hot's Ome (Ame) 'das Ende der Predigt' net gefunn [WPf NPf]. — b. 'Einverständnis'. Der dut zu allem jo un Ame sa(che) [ KU-Schmittw/O WD-Niedkch LU-Friesh BZ-Dierb]. — c. 'kürzeste Zeit'. Er hot nit [Bd. 1, Sp. 200] so lang Ruh als mer Ame sa(g)t [ NW-Frankeck Haßl Spey LA-Nd'hochstdt]; vgl. PfWB amenslang. — F.: mə, amə herrschende Formen; selten: mən, āmən; nur in Einzelfällen ōmə [ KU-Schmittw/O Don-Schowe]. In Penns und Gal fast durchweg āmən, mən; doch vgl. ōmeslaŋ für amenslang; bez. ḁ und ā s. PfWB an Adv. — RhWB Rhein. I 163/64; Saarbr. 6; ElsWB Els. I 36; Bad. I 40.
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