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1. FlN, meist ein Grundstück bezeichnend, das Eigentum der Gemeinde ist und in kleineren Losen gegen billigen Zins an Gemeindeglieder verpachtet wird, so die Alme in RO-L'meil u. Alsbn, die Aalme in in LA-Nd'hochstdt, die Allmende in LA-Ilbh. Mancherorts ist die A. heute in Privatbesitz, so die Alme in LU-Opp Friesh, die Allmende in GH-Knitth. 14. Jh.(?): Item der steckgraben ist rechter almende [PfWeist. I 239 (NW-Deidh)]. a. 1501 (-1517): zwuschen dem schwarzen waldt [Bd. 1, Sp. 172] vnd dem Sippersfelder alman [PfWeist. I 183 (RO-Börrstdt)]. a. 1537: stoßt mit einer seitt vff die Allmen [SpeyTreudInv.]. a. 1550: an dem allmendt herauser bis auf die allemend eck [PfWeist. I 457 (IB-Eschring)]. a. 1567: solchen platz zu Irem gemeinen Almut ziehen [Zweibr Urkb. 121]. a. 1572: der Almen vor dem Kersttor ... [Kaislt (Zink 128)]. a. 1579: so weyt als die allmeindt gehet [NW-Wachh — Morgenbuch im StArch.]. a. 1596: Das Bierbacher Allmeth [WerschwSchR Bl. 24 (IB-Bierb)]. a. 1776 (und früher bis 1254): beym langen almen und item beym Langenalmen [Kaislt (Zink 140)]. Im Schatzungsbuch der Gemeinde Katzweiler [KL] vom Jahre 1740 wird ein Wiesenland, das Eigentum der Gemeinde ist, Gemeiner Allmuth genannt; in Gemeinderechnungen des Jahres 1792 erscheint dafür die Bezeichnung Gemeindewiesen (in heutiger Mundart: Gemeene Wisse). Da bei den Galizienpfälzern (Auswanderungszeit hauptsächlich 1782-1790) das Wort Allmend unbekannt war und für Grundstücke, die der Gemeinde gehörten, allgemein der Flurname 's Gemeene (Gemaane) Feld u. dgl. galt, liegt die Annahme nahe, daß in vielen Orten der Pfalz die Ablösung von Allmende durch Bildungen mit Gemeinde- bzw. Gemeine- in die Zeit vor 1800 fällt. — 2. 'Gemeindeeigentum, dessen Nutzung den Gemeindegliedern zusteht'. a. 1316: welde, bosche, wisen, weide, wasser eder ander gūt, die zu der almeinden ... horent [SpeyUrk. 239]. a. 1480: weißen wir auch die zwei wäldchen ... für allmende des dorffs Erlenbach [PfWeist. I 447 (KL-Erlb)]. a. 1485: vnnütz allment vnd gebrüche [Kaislt (Zink 128)]. a. 1550: 5 fl. 5 Sh. hen wir gelöst aus einer almet [NW-Haßl (Wenz 289)]. a. 1567: ... solchen platz wie der Jetzt geraumpt ist zu Irem gemeinen Almut ziehen [ZweibrUrkb. 121]. a. 1560/1581: doch welcher zu Enkenbach offs almuth bauet, als heüser, der muß der herrschaft zinsen ... [PfWeist. I 19 (KL-Alsbn)]. a. 1702: von denen wir waßer und weydt als eine almen aus gnadten zu genießen haben [PfWeist. I 364 (KB-Eisbg)]. a. 1785: Gemeinde Wald und Feldes benebst alle Gemeinde Allimente [SSp Fasz. 1121/2 (RO-Gaugrw)]. — 3. 'Anrecht auf Nutzung von Gemeindeeigentum'. a. 1581: Wann einer aus einer gemein in die ander zeugt, soll er sein allmeten behalten vnd mit sich nemen [PfWeist. I 171 (LU-Böhl)]. — Saarbr. 5; Bad. I 33.
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