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 PfWB alle-mal (Bd. 1, Sp. 166)   ElsWB allemal (Bd. 1, Sp. 665a) 
   alle-mal Adv.:
1. 'jedesmal'; ään (aan) for allemol (ˈaləmōl) 'ein- für allemal' [allg.]. Kräht de Hohn am erschde Mai, is allemol de April vorbei [ KU-Nerzw]. a. 1501: so allemalen [Grimm Weist. V 588]. a. 1553: zu den 4 hochzeitlichen festen allemal einen wagen brennholz [ABlieskst 41 (IB-Blickw)]. —
2. Bekräftigungswort 'freilich, gewiß, selbstverständlich'. Isses aa(ch) werklich wohr? Aalemol (ˈāləˈmōl od. aləˈmōl) [verbr. WPf NPf]; vgl. PfWB eija. Ebenso: Kummsch(t) mit? Antwort: Allemol. Unter den Nachkommen der pfälz. Auswanderer des 18. Jh. ist das Wort in dieser Bedeutung unbekannt. —
3. Verneinung 'schwerlich, gerade nicht', allemol [Schandein Bav. IV, 2, 256], etwa wie ei wul!, o mein!RhWB Rhein. I 116/17; Saarbr. 5; LothWB Lothr. 6; ElsWB Els. I 665; Bad. I 32; Nass. 41.

 

 allemal [àləmól Su. Logelnh. Co. Ndhsn. Str. K. Z. Betschd.; àləmôl Wh.; àlmyol M.] Adv. 1. immer, stets, jedesmal; manchmal: Er kummt a. züu-n-eⁿs

[Bd. 1, Sp. 665b]
(uns) ze strüosseⁿ auf Besuch M.; auf jeden Fall M. 2. Ausruf der Verwunderung, des Staunens: Jetz is dr Imeⁿ fort! — Antw. A.! Ingenh.; der Bekräftigung: gewiss, natürlich U. Wh.; ‘Allemol haww i e Schwester’ Stöber Daniel 16; der Ablehnung: Komms auʰ mit? — Antw. A.! fällt mir nicht ein! ält. Str. Schweiz. 4, 145. Bayer. 1, 1582. Als Zusammenziehung von a. ist anzusehen.