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 PfWB Acker-stein (Bd. 1, Sp. 132)   PfWB Satz-stein (Bd. 5, Sp. 766) 
   Acker-stein m.: 'Grenzstein zwischen zwei Äckern', Ackerstään [ LU-Friesh Opp Ruchh Neuhf Schauernh SP-Mechth BZ-Ingh]; vgl. PfWB Grenzstein.

 

  -stein m.:
1.
a. 'Grenzstein zwischen benachbarten Ackergrundstücken', -stään, -stään, -staan, s. PfWB Stein [mancherorts NPf WPf vereinzelt VPf, PfId. 119 Thielen 95]; vgl. Acker-, Anungs-, Furch-, Mark-, Scheidstein; in NW-Kallstdt unterschied man den Satzstein als Grenzstein zwischen Grundstücken, den Wegstein zwischen Grundstück und Weg und den Grenzstein an der Gemarkungsgrenze. Volksgl.: Wer e S. erausreißt, muß 'n noo seim Dod erumtroon (herumtragen) [ KU-Schmittw/O]. a. 1585 (Abschr. 1601-1629), aus der Steinsetzer-Ordnung: So ein satzstein verlohren würdt vngefehrlichen vnd ein anderer dargesetzt ... 20 δ ... Von einem satzstein so zue hoch steht zue sencken ... 2 alb [DirmstAWeist. (FR-Flomh)]. a. 1600: zu dem 21. Stein zwischen der Forsthube u. dem Stift ... dabei noch ein kleiner Satzstein gefunden [Vellmann Stadtw.]. a. 1759: die Länge und Breite sind verändert worden ... weil nicht ein Satz Stein daran vorfindlich war [Kurpf. 884 (RO-Duchr)]. a. 1761: wegen denen zu verferti-

[Bd. 5, Sp. 767]
genden 60 Satz Steinen vor die Abtfischbacher Pfarr und Closter Güter [KSchArch. Nr. 3424 (PS-W'fischb)]. —
b. 'Grenzstein an der Straßenböschung' [KU-Reiffb ZW-Dellf RO-Ransw Sippf]. —
2. Pl. Neckname für die Bewohner von RO-Kalkof, Satzsteen [ RO-Kalkof]. — Südhess. V 78.