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 PfWB Acht (Bd. 1, Sp. 125)   PfWB be-achten (Bd. 1, Sp. 642) 
   Acht f.: 'das Beachten, die Aufmerksamkeit', nur in festen Wendungen in Verb. mit geben, nehmen, haben, passen, tun, vornehmlich in Mahnungen. —
1.
a. 'achtgeben, aufpassen, auf der Hut sein'. Gewa(a)cht (auch: Baß aacht), daß de net fallscht! [WPf LU-Neuhf]. De Butzebär! de Butzebär! Ehr Kinner, gewen acht! [Kölsch 18]. Geb acht we(e)ge die Keers 'Autos' [Buffington Penns Var.]; vgl. auch PSA 55. Höflichkeitsformel zur Entschuldigung beim Anstoßen: O, gewwen acht! [ KL-Pörrb]. Gebb awwer acht, daß er dich net bezahlt, wenn jemand ein kleines Kind auf den Schoß nimmt [Kaislt LU-Friesh]. Hui, hui! Ehr Mannsleit bassen acht Uf eier Seel un Leiwer [Münch Weltgesch. 102]. RA.: Achtbasse wie e Luchs [ KU-Kaulb]. —
b. 'schonen'. Uf die Klärer achtgewwe, die Kl. in a(a)cht nemme [verbr.]. Nor uf dei Hosse baß mer acht ...! [Müller Schneiderche 120]. —
2. Acht uf ebbes hawwe 'es beachten' [ LU-Alsh]; ken acht uf ebbes hawwe [Lambert Penns 7]. —
3. Er duts net acht 'Er achtet es nicht' [ ZW-Lambsbn]. — F.: āxd, xd [WPfNPf], axd, ḁxd [VPf]. Mundartsprecher im mittleren u. jüngeren Alter ziehen reines a, bzw. ā vor; vgl. Höh 48. Die Gruppe in acht (nehmen) wird oft in einem Wort gesprochen: ināxd, inaxd.RhWB Rhein. I 34; Saarbr. 3; ElsWB Els. I 13; Bad. I 22; Hess. 3.

 

  be-achten schw.: in guter Mundart ungebräuchlich, dafür Acht uf eppes hawwe, s. PfWB Acht 2. — RhWB Rhein. I 36; Bad. I 132.