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 PfWB acheln (Bd. 1, Sp. 118)   PfWB aggeln (Bd. 1, Sp. 147) 
   acheln, achielenschw.:
1. 'viel und gierig essen' [allg., mit wenig Belegen der pfälz. Auswanderer des 18. Jahrh.; den Pennsylvaniapfälzern unbekannt]. Dann beim Achele ohne berschte 'ohne zu trinken', Jesses, waß verschlat deß veel [Kühn Schnitze I 206]. ... und duht gern ebbes Gut's achiele [Kunnrädel 49]. Das Wort wird hauptsächlich von den Älteren der unteren u. mittleren Schichten gebraucht; vgl. Otterstetter 199. —
2. 'entwenden' [Spey NW-Iggb KL-Enkb BZ-Gleisz/Gleishb]. Syn. s. PfWB stehlen Zs.: PfWB anacheln. — F.: axələ u. aˈxīlə ohne landschaftliche Abgrenzung; an mehreren Orten sind beide Formen nebeneinander gebräuchlich. — Zu jidd. achlen 'essen', Achila 'Speise', diese aus hebr. ākhá 'essen', Kluge-Mitzka17. — RhWB Rhein. I 31; Saarbr. 3; LothWB Lothr. 3; ElsWB Els. I 12; Bad. I 21; Mainz 12.

 

  aggeln 'essen' s. PfWB acheln.