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| PfWB acheln (Bd. 1, Sp. 118) | PfWB Achel (Bd. 1, Sp. 118) | |||||||||||||||||||||||
1. 'viel und gierig essen' [allg., mit wenig Belegen der pfälz. Auswanderer des 18. Jahrh.; den Pennsylvaniapfälzern unbekannt]. Dann beim Achele ohne berschte 'ohne zu trinken', Jesses, waß verschlat deß veel [Kühn Schnitze I 206]. ... und duht gern ebbes Gut's achiele [Kunnrädel 49]. Das Wort wird hauptsächlich von den Älteren der unteren u. mittleren Schichten gebraucht; vgl. Otterstetter 199. — 2. 'entwenden' [Spey NW-Iggb KL-Enkb BZ-Gleisz/Gleishb]. Syn. s. PfWB stehlen — Zs.: PfWB anacheln. — F.: axələ u. aˈxīlə ohne landschaftliche Abgrenzung; an mehreren Orten sind beide Formen nebeneinander gebräuchlich. — Zu jidd. achlen 'essen', Achila 'Speise', diese aus hebr. ākhá 'essen', Kluge-Mitzka17. — RhWB Rhein. I 31; Saarbr. 3; LothWB Lothr. 3; ElsWB Els. I 12; Bad. I 21; Mainz 12.
| 1. 'Esserei', Achel [Kus RO-Als LA-Venn], Achiel [ KU-Schmittw/O RO-Odh]. — 2. 'Mund', abschätzig, Achel [ LA-Venn]. Deß esch waß for die Achel! [Keiler 136]. — F.: ax(ə)l [vorn. WPf nördl. VPf], ḁx(ə)l [vorn. NWPf südl. VPf], aˈxīl, Äxīl [westl. NPf]. — Zu PfWB acheln. — Nass. 36.
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