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 PfWB Abweis-stein (Bd. 1, Sp. 111)   ElsWB Stein (Bd. 2, Sp. 598a) 
   Abweis-stein m.:
1. = PfWB Abweiser, Abweissteen, -stään [ KU-Bedb KL-Hütschhs PS-Hetthsn NW-Gönnh ZW-Walshs GH-Steinw], Abweisstaan [ KB-Ritth]. —
2. 'Prellstein neben einer Torsäule', Abweisstäin [ KU-Schmittw/O]; scherzhaft Hundsbrunzer Bad. I 20.

 

  PfWB  LothWB  RhWB Stein [ʿStai S. O. bis Logelnh; ʿStæì Mü.; ʿStai(n) Dü.; ʿStain Co. Horbg. Rapp. Bf. Ohsn. Str. Rothb.; ʿStèin M.; ʿStæin Katzent. Hindish. Ndhsn.; ʿStǽn Barr Molsh. K. Z. Prinzh. Betschd. Lohr Lützelstn. Tieffenb. Büst Wh.; ʿStên Saarunion Dehli.; ʿStán Schleit. Lobs. Ndrröd.; ʿStən Breitenb. Meis.; Pl. = Sing.; Demin. –lə S. O., mit Pl. –lər Dü., –l und –ələ U.] m. 1. Stein. Eüer Bue het mⁱr e S. iⁿ d Fënster geworfeⁿ Barr. Bildlich Eiⁿm e S. in deⁿ Garteⁿ wërfeⁿ jem. etwas Böses zufügen, an einem Plan verhindern Str. Ër het e Meter S. klopft

[Bd. 2, Sp. 598b]
zu Strassensteinen zerklopft Obhergh. Z. Fordert man von einem Geld, und er hat keins, so sagt er wohl: Iʰ kaⁿⁿ s doch nit us deⁿ S. schlageⁿ! Su. ‘s fellt ken Stèn vam Himmel, wu nit uf mich fellt’ ich bin ein Pechvogel Dehli. JB. XI 48. Su. s lijt mⁱr wie S. uf em Hërz Bf. s Brot is hert wie n-e S. Su. So alt aˡs kleini Steinle uralt Obhergh. Spw. Dr Steiⁿ us dr Hand is in dr Teüflsgwalt Hi. ähnl. M. JB. II 168. s. auch zsammeⁿgfriereⁿ. Zss. Steinbruch, –hauer, –nägele, –scklënker. 2. Mühlstein. Spw. Zwei ruchi Stein maʰleⁿ nit rein zwei rohe Menschen kommen nicht miteinander aus Bf. ‘Zween harte Stèhn male selte rêhn’ Dehli. JB. XI 62. 3. Grenzstein Dü. 4. Hagelkorn S. M. = Das Buch der sünden des munds Von .. Doctor Keisersperg .. Str. Grieninger 1518. ‘der Hagel dauerte bey 15 Minuten; Steine fielen in der Grösse einer Baumnuss (28. 5. 1732)’ Mieg II 60. ^'Welche aber das Wetter beschwören vmb des willen das das Wetter der frucht, die auff dem feld stehet, nit schaden thut mit steyn vnd Kisslen, das man hagel nent, die seiend nit peen, sunder lobes wirdig' Brant der richterl. Clagspiegel Str. 1538, 124. 5. Kern einer Frucht allg. Scherzh. sagt man: Iss iʰ vil Fleisch, haw iʰ vil Bein (Knochen); iss iʰ vil Kirseⁿ, haw iʰ vil Stein; wënn iʰ awer e Platt voll Dampfnudleⁿ iss, weiss iʰ, was iʰ im Lib ha Dü. Zss. Steinobs. 6. Blasenstein. Er het deⁿ S. Hf. 7. Hode; von Kindern im Demin. 8. in Ortsnamen: Dachstn., Heiligenstn., Lützelstn., Lupstn., Windstn., Steinb., Steinbr., Steinbg. 9. Stein im Brettspiel. Rda. ‘e St. im Brett han bei jem. in Gunst stehn’ CS. Str. Basel 276. Schwäb. 309. Bayer. 2, 762.