Ab-stich m.: 'Ablassen einer Flüssigkeit', bes. vom Wein (s. PfWB abstechen I 1 d β), Abstich [allg. in Weingegenden]; vgl. PfWB Ablaß 2. Ja un dann, wann er vegore esch, nooch e paar Woche, un do kriechschde de erschde Abstich [ NW-Gimmd]. | | Ablass [Ôlûs Dachstn. Geisp. K. Ingenh.; Àplûs Illk.; Àplos Hf.; Àplàs Lobs. Wörth] m. 1. Ablass: Mⁱr gewinneⁿ e A. von 40 Taⁿ Wörth. ‘Kommen so der ablass geben ist’ zu spät Geiler, s. Als. 1862/67, 133. 2. Abziehn des Weins zur Klärung im Frühjahr: Er het O. ghet, jetz ist er wider deⁿ ganzeⁿ Tau (Tag) voll Ingenh. ‘und soll man nit gestatten das jemand after sant Gallen tag bits z dem abelos nuwen win schenk’ Str. 1464 Brucker 528. ‘weder kelrelon, miete, furlon, vasszieherlon noch abelos’ Str. 15. Jh. ebd. 575. 3. Mühlenschleuse: [Bd. 1, Sp. 612a]
Dr Müller soll dr A. ufmacheⁿ Geisp. Z. vgl. den ‘Stolzen Ablass’ JB. VIII 98. — Schweiz. 3, 1389. | | Ab-stich m.: 'Ablassen einer Flüssigkeit', bes. vom Wein (s. PfWB abstechen I 1 d β), Abstich [allg. in Weingegenden]; vgl. PfWB Ablaß 2. Ja un dann, wann er vegore esch, nooch e paar Woche, un do kriechschde de erschde Abstich [ NW-Gimmd]. |
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