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 PfWB ab-stechen (Bd. 1, Sp. 95)   RhWB abstechen (Bd. 8, Sp. 553) 
   ab-stechen st.:
I. trans.
1. etwas a.
a. 'durch Stechen abtrennen'. De Engerling stecht die Worzle ab [ PS-Erfw GH-Schwegh]; de Wase(m) 'Rasen' a., z. B. am Pfad [verbr.]. —
b. 'durch Stechen töten'; die Sau absteche [allg.]. —
c. '(beim

[Bd. 1, Sp. 96]
Kartenspiel) eine niedere Karte durch eine höhere schlagen' [verbr.]; dafür auch PfWB überstechen. —
d. de Wein a.
α. 'abmessen' (durch Eintauchen eines Stabes in das Faß) [VPf]. —
β. 'von der Hefe ablassen' [verbr.]. —
2. ene a.
a. 'überholen' [ NW-Kallstdt]. —
b. 'einem nacharten'. Der do sticht de Alde (seinen Vater) ab [ LU-Maud]; vgl. PfWB vatern, PfWB muttern. —
II. intrans. gegen etwas oder einen a. 'sich scharf abheben'. Die Farwe stechen vunanner ab [verbr.]; vgl. PfWB abheben II 2. — RhWB Rhein. VIII 553; ElsWB Els. II 572; Bad. I 18.

 

 ab- stechen: 1. zu stechen 1. a. ein Tier a., durch einen Stich ins Herz töten Allg. — b. einen a., abschlagen, beim Verstecksp. Kemp-Lobberich. — c. von einer weichen oder halbfesten Masse ein Stück abtrennen Allg. — Getreide, Heu a., abladen SNfrk, Klevld, Rees-Emmerich. — d. ein Fass Wein a., wie nhd. Allg. — 2. zu st. 2. a. eine Strecke a., bezeichnen, bis wohin gepflanzt werden soll Allg.; der stecht de Bahn af wankt hin u. her Neuw-Rodenb. — b. ein neu anzufertigendes Kleid wird am Körper der Person, die es erhält, anprobiert und die richtige Form mit Stecknadeln abgesteckt; morə fri kimsdə, dan wilə mər dad nou Kled a. Simm, Allg. — c. durch Form oder Farbe in auffallendem Gegens. zu einem Ding sonst gleicher Art stehen; dat Stick basst nit lohin, dat sticht viel ze v. ab Rhfrk, Allg.