| | NRhWB PfWB ElsWB LothWB obstinat das Wort, frz. obstiné, engl. obstinate, ist im ganzen Geb. bezeugt, freilich im Nfrk nur gelegentlich, u. zwar Rhfrk absənā:t [abdər- Simm-Stdt; absdər- Simm-Gehlw, Bernk-Bollenb; ǫbsdənā:t Wend-Reichw, Saarbr, Goar-Weiler]; Saarl ǫbsən- [ǫbdər- Berus]; Merz ǫbsdən-, absdən-, absən-; Trier ǫbsdən- [Stdt-dĭn-; Mettnich absən-; Heidenbg ǫbsən-]; dann nach grosser Lücke ǫbsdərn- Kobl; ǫbstĭn- Prüm-Steffeln; absən- Neuw-Datzeroth; apstən- Ahrw-Remag; apstərn- u. ǫ- Sieg; ǫbsdərn-, absdĭn-, absdən- Siegld; ǫpstĭn- Eusk-Lechenich, Köln-Stdt; -stən- Eup, Selfk; ǫpstərn- Barm, Mettm (u. -nā:t); apstĭnā:r Heinsb-Karken; ǫpstĭnā:t Kemp; ǫpstənts Geld [ǫpstərn:t Straelen]; apstərn:t Duisb; ǫpstərnts Emmerich; doch gliedert sich das Gesamtgeb. in zwei Geb. mit verschiedener Bed. Adj.: 1. eigensinnig, starrköpfig, hartnäckig, unbelehrbar, verstockt; der es o., — es ene o.ə Kerl Allg. mit Ausnahme des Rhfrk (s. 2); absenat frech ganz besonders fr. Merz-Saarhölzb. — 2. zimperlich, vornehm, fein tuend; empfindlich, vor allem im Essen u. in Kleidung; absenat sein; en a.ər Kerl Rhfrk (Nahe, Saarbr, Simm, Bernk (Hunsr), Trier-Mettnich (leicht beleidigt Saarbr-Lauterb). |
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