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 PfWB ab-schnärren (Bd. 1, Sp. 85)   ElsWB schnërreⁿ (Bd. 2, Sp. 504b) 
  ab-schnärren schw.: 'schnell weglaufen'. Der is awwer abg(e)schnärrt! [verbr.]. Syn. s. PfWB weglaufen. — Als Faktitiv aus schnarren gebildet; vgl. Schwäb. V 1034. — RhWB Rhein. VII 1556; Bad. I 16/17.

 

  PfWB  LothWB  RhWB schnërreⁿ [narə K. Z. Hag. Zinsw. Lobs. Betschd.; nærə Str. Ingw. Wh. Rauw. Altw.] 1. schnellen, sich bes. im

[Bd. 2, Sp. 505a]
Kreise schnell bewegen, sausen. Er het e Stang ʰerum geböjeⁿ un het si dªrnoʰ uf eiⁿmol s. loˢˢn Str. Ein Radfahrer schnërrt den Berg hinab Hf. Der is neweⁿ mⁱr ʰⁱnus gschnërrt wü eps Bösˢ od. wü e Dracheⁿ Ingenh. ‘Meecht us derr Hutt nus schnerre’ Str. Wibble Wibble = Strossburjer Wibble (von Karl Bernhard) 1. Bdch. Strassburg 1856. 15. Eineⁿ s. loˢˢn farzen Str. U. Wh. Der losst sⁱe wider s. der sprudelt von Witzen Zinsw. 2. Getreide mit der Schnërr abmähen. Kumm, mⁱr geʰn Hawer s.! Rauw. Altw. 3. schlagen, mit einer gerichtlichen Strafe belegen. Ich bin gschnërrt woreⁿ Ingw. 4. refl. sich irren. Wënn du meⁱns, dis Ding geʰt so furt, ze schnërrs dich awer! Lobs. Wh. 5. abs. am Kirchweihtage das Glücksrad drehen Betschd.; Syn. drilleⁿ. 6. schwatzen. ‘De schnerrsch in einem furt un saasch de Lit Sottise’ Kettner Mais. 45. — Bayer. 2, 580. Zu 4 vgl. Pfalz.