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 PfWB ab-schlecken (Bd. 1, Sp. 82)   RhWB schlecken (Bd. 7, Sp. 1281) 
   ab-schlecken schw.:
1. 'ablecken'; 's Maul, die Finger abschlecke [VPf SPf]. Die Kuh schleckt ihr Kälwl 'ihr neugeborenes Kalb' ab; vgl. PfWB ablekken 1. RA.: Eem Brei ums Maul rumschmeere un selwer abschlecke 'Einem Hoffnung auf etwas machen und dann den erwarteten Genuß sich selber zuführen' [ LA-Herxh]. Volksgl.: Wäärn Mostasch 'Schnurrbart (engl. moustache)' reese (engl. raise) will 'größer machen will' un kann net, muß die ewwerscht Lefz mit sießer Rahm oder me Hinkeldreck schmiere un noh in 're dunkle Nacht en schwäärzi Katz es abschlecke losse [Fogel Beliefs Penns 1948]. —
2. 'küssen'. Die schlekken sich de ganze Dag ab [ HB-Kirrbg LA-Edk BZ-Dernb]; vgl. PfWB ablecken 2. Der ehr abgeschleckt Gesicht, verächtlich von einem Mädchen, das sich von jedem küssen läßt [ NW-Elmst]. — Zu PfWB schlecken vgl. Kluge-Mitzka17. — ElsWB Els. II 461; Bad. I 16.

 

  PfWB  ElsWB  LothWB schlecken aus dem Nhd., wie auch die Abl. vereinzelt; mdl. Schnäuke (-k-), schnausen, schnäusen, lecken, schlauchen schw.: etwas schl., naschen; Leckeres essen; den Teller schl., auslecken; -ę- Wend, Saarbr; -- Wittl-OKail, Bernk-Neumag; -ę- Grevbr-Evinghv, Geld-Kevelaer. RA.: We wellt Tellere schl., de moss Döusche (Tische) decke Jül-Tetz. — Abl.: die Schleckerei, dat Geschleck(s), der Schlecker.