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 PfWB ab-rütschen (Bd. 1, Sp. 71)   PfWB durch-kommen (Bd. 2, Sp. 652) 
   ab-rütschen schw.:
1. intrans. 'abgleiten'; vun de Sproß (Sprosse der Leiter) abritsche [verbr.], abrutsche [ NW-Frankeck LU-Altr Limbghf]; vgl. PfWB abglitschen 1. —
2. trans. 'durch Rutschen abnutzen'; die Schulbank, die Hosse (Hosenboden) a. [allg.]. Syn. s. PfWB abnützen. Die Wand a. 'durch Rutschen (Anlehnen) die Farbe der Wand abreiben' [verbr.]: e abgeritschdi Seegrasmatratz, bildlich von einem leichten Mädchen [Kaislt]. — RhWB Rhein. VII 647.

 

  -kommen st.:
1. 'einen Ort passieren', -kumme, -komme, s. PfWB kommen [allg.]; vgl. PfWB durchfahren 1. Werd die Musik bei uns dorchkumme? [ZW-Marthh, verbr.]. —
2. 'unter Überwindung eines Hindernisses durch etwas hindurchgelangen', vgl. PfWB durchschaffen 3.
a. gegenst. Ich bin (durch die dichte Menge, durch die enge Öffnung) mit Mih un Not dorchkumm [ KL-Stelzbg]. Er is (am Bahnübergang) grad noch durchkumme [ NW-Haßl].

[Bd. 2, Sp. 653]
's Blut is (durch den Verband) durchkumm [ KL-Kindsb, allg.]. —
b. übertr. 'die Prüfüng bestehen, das Klassenziel erreichen' [verbr.]; vgl. PfWB durchrutschen 3 a, PfWB -witschen 2. Er werd doch dorchkomme! [ZW-Ernstw, verbr.]. —
c. Die Dokdere saan, er dät net d. 'nicht mehr gesund werden' [NPf, allg.]. —
3. 'mit etwas auskommen'. Ich kumm mit meim Lohn net durch [LU-Alsh, verbr.]. Mer muß halt sieh, wie mer dorchkummt [ Gal-Dornf]. Der Miller hot ken Druwwel (engl. trouble 'Not') g'hatt fer ehrlich därichzukumme [Birmelin Penns Gezw. 148]. — Südhess. I 1870/71; RhWB Rhein. IV 1166; ElsWB Els. I 440; Bad. I 603/04.