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| PfWB ab-rammeln (Bd. 1, Sp. 65) | DWB rummeln (Bd. 14, Sp. 1482) | |||||||||||||||||||||||
| 1) geräusch machen, strepere voc. theut. von 1482; vgl. niederl. rommelen strepere, insonare, murmurare, crepitare Kilian. so in vielen mundarten 2, 98. 220b. 3, 68a: von dem bisz (der ameise) beweget sich der vogler, daʒ im die stange empfiele und rumelt, daʒ die tube erschrake, und von dem boum flouge. Äsop 108, s. 153 Österley; [Bd. 14, Sp. 1483] wie das ding (die windmühle) die flügel tummelt, im besondern: a) vom ton der trommeln und anderer lärminstrumente: wann, als husar, der knab' ein steckenpferdchen tummelt, schwerfällig hockend in der blüthe, rummeln daher die Phrygen allezeit b) von leiseren geräuschen, wie z. b. vom schnurren des spinnrads: aus der gesindestube darauf, vom rummelnden spulrad, Susanna windet ihr garn ab, c) namentlich vom leisen rollen des fernen donners, wofür gewöhnlicher grummeln 2, 291. 176b. d) im bauche rummeln, kollern. 3, 52. 3, 314. dat lîf, de mage rummeld. 3, 68a. 2) sich mit geräusch bewegen, poltern, von menschen, rasseln, von wagen u. dergl. 3, 68a: also gat er rumelen dar. des teufels netz 7297 lesart; hu! da rummelt wieder die (Stolbergische) kutsche. briefe 2, 209; do kunt der kuefer das fasz nit mehr erhalten, das kuglet und rumlet mit im die gassen hinab bisz fur die protlauben. Zimm. chron. 3, 80, 6. anders hinein rumeln, unversehens eindringen, einbrechen (vergl. DWB rumpeln, überrumpeln). 442.3) rummeln, brünstig sein, von kühen (vgl. DWB rammeln). 3, 52. brem. wb. 6, 262. 4) seltenere mundartliche bedeutungen: a) geschwind etwas thun. 220b. b) buttern, in der Eifler mundart. mundarten 6, 18. c) ein kartenspiel, vergl. rummel 3. 2, 98.
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