Ab-putzer m.: 'Tadel' (zu PfWB abputzen 2), Abbutzer (ˈa|budsər) [ GH-Schwegh Gal-Dornf]. ElsWB Els. II 131. | | PfWB ElsWB wischen schw.: 1. trans. a. etwas w., mit einem Tuch, Stäuber, der Hand über etwas hinfahren, um es zu reinigen, trocknen; de Stuff, de Döppen, de Nas (Mul) w.; doch steht dafür meist, je nach Obj., butzen (schrubben), spülen (wäschen); w. gilt mehr verächtl. vom oberflächl. Reinigen [ser de Nas w. WSiegld, sonst gewöhnl. botze]; sind aber nähere Bestimmungen hinzugefügt, so ist w. noch durchaus am Platze, z. B. no dem Eten den Dösch mit dem Schöttelplaggen w.; ek well eəwen dürch de Stof w. mit dem Schrubbschlonz (Opnemmer); wösch di ens dürch et Gesicht (de Ogen); an de Ogen w.; et Water (den Sangkd) ut den O. w.; der wöscht sek den Schnubbel an de Mau (Ärmel) hin (udgl.) Gummb, Allg.; dann etwas, z. B. Verschüttetes, Striche fort-, wegw. Allg. RA.: Dau kanns det Maul w.! bekommst nichts zu essen Koch, May, Gummb. Mer han de Schwell gewescht! gesagt, wenn das letzte Getreide gedroschen ist Prüm-Burb. Se send dem Bäll ant W. die Kinder haben freies Spiel, da die Eltern nicht zu Hause sind Geld-Straelen. Op ner ogewöschde (un-) Bank gewest si auf verbotenen Wegen Siegld-Klafeld. We van Nut ze Brut küt, de wöscht de Fott (Gesäss) an de Koschte (Krusten) Bergh, Dür. Et (Weib) het sich op de Mau (Ärmel) gewöscht ist hoffärtig Waldbr-Eckenhg. Dem han ech et äwwer en de Bort gewescht ihm die Wahrheit gesagt Koch-Lutzerath. Ebbes nure so henw. unordentl. schreiben Wend. Nom W. gonn vor der Beerdigung treten die Nachbarn zusammen, um die ehrenpflichtigen Verrichtungen (Sargtragen usf.) auszulosen; auf einer Schiefertafel werden Striche mit Kreide gemacht, soviel, als Personen anwesend sind; nun beginnt das W. das Wegwischen der gemachten Striche, wobei durch ein best. Verfahren die Person mit ihrer Verpflichtung festgestellt wird MGladb, Kref, Kemp, SGeld. Fortwösches! Zuruf beim Klickersp., der es dem Rufer gestattet, alle Hindernisse auf der Bahn wegzuräumen Eusk, Sieg. — b. eine Wiese, einen Acker w., mit einem Verbotswisch versehen Neuw-Datzeroth. — c. einen w. u. einem eine w., ihn ohrfeigen; den han se gewösch, — se en (en paar) g.; der krig se g., — Wösches Rip, Berg, Siegld, Westerw, Mosfrk, Simm, Wend; eich krein eweil e Orendlichen erobgewescht (herab-) einen Verweis Merz-Saarhölzb; äne wusche Altk-Horhsn, Siegld, Kref-Fischeln Linn, Kemp-Hüls Süchteln Stdt (Ablaut zu wischen). — [Bd. 9, Sp. 586]
d. noch aine w. trinken Kobl-Stdt; er hot sech änen gewesch ist bezecht Saarl-OEsch. — e. refl. α. dat sall sech w. das wird sich finden, von selbst verstehen; das soll der wohl tun müssen Altk-Kirchen, Neuw-Asb, Sieg-Eudenb. RA.: Dat s. sech w., sot de Bettdresser, du rötsch he mäm Arsch dedurch (Wortspiel zwischen w. 1 a u. eα) Neuw-Asb. — β. sich derlansw. sich vorbeidrücken Eup. — 2. intrans. w. gonn entfliehen Mörs-Rheinbg; fortw. Bitb, Prüm; he es em dedurchgewischt Sol-Leichling, Siegld; gewischt entwischt Saarbr. — Abl.: die Wischerei, dat Gewisch. | | Ab-putzer m.: 'Tadel' (zu PfWB abputzen 2), Abbutzer (ˈa|budsər) [ GH-Schwegh Gal-Dornf]. ElsWB Els. II 131. |
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