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 PfWB Ab-putzer (Bd. 1, Sp. 64)   ElsWB wischeⁿ (Bd. 2, Sp. 873b) 
   Ab-putzer m.: 'Tadel' (zu PfWB abputzen 2), Abbutzer (ˈa|budsər) [ GH-Schwegh Gal-Dornf]. ElsWB Els. II 131.

 

  PfWB  RhWB wischeⁿ [wìə u. weə allg.] 1. wischen, leicht schnell hin- und herfahren mit od. an etwas, besonders mit der Hand Su. Dü. U.; mit dem Besen kehren, fegen Liebsd. Heidw. Lutterb. Obbruck Katzent. ‘Neie Bäse wische gut’ Mü. Mat. 4, 59. ‘Ein sollich wüschen vnd auch keren’ Fisch. Flöhh. 121; (den Stubenboden) mit Bürste und Wasser reinigen, scheuern Steinb.; die mit Kreide gezogenen Schriftzeichen tilgen, löschen Bf., namentl. beim Kartenspiel die einzelnen, im ganzen 5 zählenden Teile des sog. Andreas- oder Schrägkreuzes gemäss der Anzahl der Stiche auswischen: Wisch im Hans zwei, r het e Marsch gemocht Ingenh.; Syn. butzeⁿ. Zss. ab-, uf-, us-, durch Wischen entfernen allg. Allitt. Formel: gwischt un gwäscheⁿ von etwas frei, los, fertig, bereit zu etw. Osenb. Ruf. (Menges Volksmda. 72) Logelnh. Vor dem Zeugenverhör: Ich sag, ich weiss nix, dªrnoʰ bin iʰ g. u. g. Osenb. ‘Dernàh ist mer gewischt un gewäscht’ Dehli. JB. XI 57. 2. schlagen, bes. eine Ohrfeige geben allg. In eim eini (auch eins) w., Syn. butzeⁿ 4, steckeⁿ, langeⁿ. Iʰ will dⁱr eiⁿs w.! Hi. Pass uf, ich wisch dⁱr glich eins! Ingenh. s. uswischeⁿ. — Basel wüsche. Bayer. 2, 1041.