Ab-putzer m.: 'Tadel' (zu PfWB abputzen 2), Abbutzer (ˈa|budsər) [ GH-Schwegh Gal-Dornf]. ElsWB Els. II 131. | | PfWB RhWB wischeⁿ [wìə u. weə allg.] 1. wischen, leicht schnell hin- und herfahren mit od. an etwas, besonders mit der Hand Su. Dü. U.; mit dem Besen kehren, fegen Liebsd. Heidw. Lutterb. Obbruck Katzent. ‘Neie Bäse wische gut’ Mü. Mat. 4, 59. ‘Ein sollich wüschen vnd auch keren’ Fisch. Flöhh. 121; (den Stubenboden) mit Bürste und Wasser reinigen, scheuern Steinb.; die mit Kreide gezogenen Schriftzeichen tilgen, löschen Bf., namentl. beim Kartenspiel die einzelnen, im ganzen 5 zählenden Teile des sog. Andreas- oder Schrägkreuzes gemäss der Anzahl der Stiche auswischen: Wisch im Hans zwei, r het e Marsch gemocht Ingenh.; Syn. butzeⁿ. Zss. ab-, uf-, us-, durch Wischen entfernen allg. Allitt. Formel: gwischt un gwäscheⁿ von etwas frei, los, fertig, bereit zu etw. Osenb. Ruf. (Menges Volksmda. 72) Logelnh. Vor dem Zeugenverhör: Ich sag, ich weiss nix, dªrnoʰ bin iʰ g. u. g. Osenb. ‘Dernàh ist mer gewischt un gewäscht’ Dehli. JB. XI 57. 2. schlagen, bes. eine Ohrfeige geben allg. In eim eini (auch eins) w., Syn. butzeⁿ 4, steckeⁿ, langeⁿ. Iʰ will dⁱr eiⁿs w.! Hi. Pass uf, ich wisch dⁱr glich eins! Ingenh. s. uswischeⁿ. — Basel wüsche. Bayer. 2, 1041. |
| | |