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| PfWB ab-nützen (Bd. 1, Sp. 61) | PfWB ab-tragen (Bd. 1, Sp. 105) | |||||||||||||||||||||||
| 1. 's Gescherr, 's Esse abtra(che) 'den Tisch nach der Mahlzeit abräumen' [verbr.]; vgl. PfWB abräumen. Ähnlich: Grumbeere, Mehl a. 'Säcke mit Kartoffeln, Mehl vom Wagen abladen und hinwegtragen' [verbr.]; vgl. PfWB abkozen. — 2. Grund a. 'Erde (bes. an höhergelegenen Stellen) abheben und fortschaffen' [verbr.]; vgl. PfWB Abtrag 1. RA.: Du schnaufscht jo, als wann de de Eelberch 'Ölberg' abgetraa häscht [Kaislt]. — 3. 'Geliehenes zu dem Eigentümer zurücktragen'. Nemm de große Reche un traa ne ab [verbr. Gal]. — 4. 'durch Tragen abnützen'. Das Klääd (Klaad) is schun arich abgetraa(che) [allg.]. Syn. s. PfWB abnützen. — 5. die Schulde a. 'abzahlen', nach dem Schd. [verbr.]. a. 1532: wirt aber die buoß nit abgetragen [PfWeist. I 271 (KB-Dreis)]. — 6. entschädigen, ausgleichen'. a. ? : das er aus dem dorf Gl. nit wieder ziehen wolle, er habe sich dan zuvor gegen den vogts- und dorfshern abgetragen [Grimm Weist. V 570 (LA-Gleisw)]. — 7. Das werd deer nix abtrage 'schaden' [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB Abtrag 2, PfWB abträglich.
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