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 PfWB ab-nützen (Bd. 1, Sp. 61)   PfWB ab-tragen (Bd. 1, Sp. 105) 
  ab-nützen schw.: wie schd., von Geräten. 's Messer is schun ganz abgenitzt [verbr.]. Syn.: PfWB abfickeln, PfWB -fitschen, PfWB -greifen, PfWB -reiben, PfWB -rütschen, PfWB -schaben, PfWB -schäken, PfWB -schassen, PfWB -scheuern, PfWB -tragen, PfWB -wetzen (ab mit der Bedeutung der Beschädigung durch langen oder häufigen Gebrauch, vgl. Trübner I 22). RhWB Rhein. VI 308; Bad. I 13.

 

   ab-tragen st.:
1. 's Gescherr, 's Esse abtra(che) 'den Tisch nach der Mahlzeit abräumen' [verbr.]; vgl. PfWB abräumen. Ähnlich: Grumbeere, Mehl a. 'Säcke mit Kartoffeln, Mehl vom Wagen abladen und hinwegtragen' [verbr.]; vgl. PfWB abkozen. —
2. Grund a. 'Erde (bes. an höhergelegenen Stellen) abheben und fortschaffen' [verbr.]; vgl. PfWB Abtrag 1. RA.: Du schnaufscht jo, als wann de de Eelberch 'Ölberg' abgetraa häscht [Kaislt]. —
3. 'Geliehenes zu dem Eigentümer zurücktragen'. Nemm de große Reche un traa ne ab [verbr. Gal]. —
4. 'durch Tragen abnützen'. Das Klääd (Klaad) is schun arich abgetraa(che) [allg.]. Syn. s. PfWB abnützen. —
5. die Schulde a. 'abzahlen', nach dem Schd. [verbr.]. a. 1532: wirt aber die buoß nit abgetragen [PfWeist. I 271 (KB-Dreis)]. —
6. entschädigen, ausgleichen'. a. ? : das er aus dem dorf Gl. nit wieder ziehen wolle, er habe sich dan zuvor gegen den vogts- und dorfshern abgetragen [Grimm Weist. V 570 (LA-Gleisw)]. —
7. Das werd deer nix abtrage 'schaden' [ BZ-Dernb]; vgl. PfWB Abtrag 2, PfWB abträglich.